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Wolfsberg, Frantschach-St. Gertraud. Lavanttaler Lehrlinge und Nachwuchsfachkräfte feierten jetzt Erfolge beim Bundeslehrlingshackathon in Wien und bei den Austrian Skills 2025, den Staatsmeisterschaften der Berufe in Salzburg.
Beim Bundeslehrlingshackathon präsentierten über 140 Finalisten aus 48 Ausbildungsbetrieben ihre selbst entwickelten digitalen Lösungen – darunter Manuel Meischl, Marcel Ruthardt und Marcel Vallant von der Mondi Frantschach GmbH. Sie sicherten sich mit der App »Quicktool« den bundesweiten ersten Platz in der Kategorie »Professionals Newcomer Stars 2025«.
Aus einem Werkzeuglager ein tipptopp organisiertes System zu machen – und das mit nur einem Klick: Das ermöglicht die App »Quicktool«, entwickelt von den drei Lehrlingen der Mondi Frantschach GmbH. Was früher mit Suchen, fehlenden Geräten und Frust verbunden war, wird dank ihrer Programmierung zum übersichtlichen, digitalen Werkzeugmanagement. Quicktool zeigt in Sekunden an, welches Werkzeug im Einsatz ist, wer es entnommen hat und wo es sich befindet. Mit dieser Lösung überzeugte das Trio die Jury des Bundeslehrlingshackathons. Die drei Lehrlinge, die bereits beim Landesbewerb im Oktober den ersten Platz in der Kategorie »Professionals Newcomer Star« erzielten, holten sich auch auf Bundesebene den Sieg und den Titel »Newcomer Stars 2025«.
Erfolgreich in Salzburg
In Salzburg zeigten junge Nachwuchsfachkräfte bei den Austrian Skills 2025 drei Tage lang ihr Können. Rund 500 der besten Nachwuchsfachkräfte Österreichs kämpften in 48 nationalen und vier internationalen Wettbewerben um Gold, Silber und Bronze. Mit dabei waren 51 Kärntner Teilnehmer aus den Sparten Gewerbe und Handwerk, Industrie und Tourismus und im Elektronik-Bereich aus den HTL.
Noah-Samuel Trettenbrein, Mitarbeiter bei »BM-Haus GmbH Plan-Bau-Fertighaus« in St. Georgen, errang im Bereich Hochbau/Maurer eine Goldmedaille. Eine Bronzemedaille ging im Bereich Restaurant/Service an Leonie Kienzer, die im Schlossrestaurant Stölzl in Wolfsberg beschäftigt ist.
Schon bei den vergangenen Austrian Skills vor zwei Jahren holten die Kärntner Nachwuchstalente insgesamt elf Medaillen – fünf Gold, zwei Silber und vier Bronze. Mit den diesjährigen Leistungen setzten die jungen Fachkräfte ein noch stärkeres Zeichen für die Qualität der dualen Ausbildung. Insgesamt holten sie 13 Medaillen – davon vier in Gold, fünf in Silber und vier in Bronze: ein neuer Rekord. Im Bereich Mechatronik gingen sogar alle drei Medaillen nach Kärnten.

Von Unterkärntner Nachrichten Redaktion
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