Radrastplatz bei St. Luzia-Brücke erhält eine »Himmelsstiege«Ausgabe 45 | Mittwoch, 6. November 2019

Der Bleiburger Gemeinderat tagte in der vergangenen Woche.

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Bleiburg. Als »vollen Erfolg« bezeichnet Bleiburgs Bürgermeister Stefan Visotschnig das Baulandmodell Ebersdorf. In der Gemeinderatssitzung vergangene Woche wurden zwei weitere Bauparzellen verkauft. Nun sind von den insgesamt 64 Parzellen nur mehr zwei zu haben. »Vor vier Jahren hatten wir rund 3.800 Einwohner, heute sind wir bei über 4.000«, freut sich der Bürgermeister.

Außerdem wurde ein Grundsatzbeschluss für den Austausch des 33 Jahre alten Kleinlöschfahrzeugs der Feuerwehr Aich gefasst. In zwei Jahren sollte der Austausch stattfinden können.

Die letzten Rechnungen sind nun auch in Sachen Zu- und Umbau des Feuerwehrhauses in Bleiburg eingegangen. Das ursprüngliche Budget von 1,5 Millionen Euro wurde um 50.000 Euro überschritten. »Ursprünglich war nicht geplant, das Dach zu erneuern, das musste dann aber doch getan werden. Außerdem kamen der Vorplatz mit Parkplätzen und Inneneinrichtung hinzu«, klärt Visotschnig auf. 

Erhöhung der Wassergebühren

Die Wassergebühren wurden von 1,55 auf 1,62 Euro pro Kubikmeter erhöht. Noch heuer werden  in St. Margarethen 100.000 Euro investiert, um einen Teil der Wasserleitung zu sanieren. »Laut einer Studie haben wir in der Gemeinde genug Wasser, aber die Verteilung ist schlecht. In den nächsten Jahren werden wir bis zu drei Millionen Euro in Ringschlüsse und Sanierungen investieren müssen«, so der Bürgermeister.

Projekt »Himmelsstiege«

Alle Beschlüsse fielen einstimmig, ebenso jener, das Projekt »Himmelsstiege« am Radrastplatz bei der St. Luzia-Brücke mit 10.000 Euro mitzufinanzieren, wobei es eine Zusage der Tourismusregion Klopeiner See-Südkärnten gibt, die Hälfte der Kosten zu übernehmen. Die »Himmelsstiege« ist eine begehbare Installation des Künstlers Armin Guerino, der damit den vom Land Kärnten ausgeschriebenen Wettbewerb zur Attraktivierung von Radrastplätzen entlang des Drauradwegs für den Raum Südkärnten gewonnen hat. Insgesamt werden fünf Rastplätze in Kärnten neu gestaltet.

Der Jahresabschluss 2018 ergab ein Plus in der Gemeindekasse von 12.600 Euro, das gesamte Gemeindebudget beträgt mit dem ersten ordentlichen und außerordentlichen Nachtragsvoranschlag heuer 13.654.200 Euro. »Das ist das größte Budget der vergangenen zehn Jahre«, ist Visotschnig stolz.

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