Mit einer App ganz einfach den passenden Sportpartner finden: »spird« macht es möglich Ausgabe 42 | Mittwoch, 14. Oktober 2020

Der Unterkärntner Kevin Schrattel und sein Villacher Geschäftspartner Dominik Kohl haben eine App entwickelt, um Sportbegeisterte jeder Sportart unkompliziert via Smartphone zusammen zu bringen. Ab 15. Oktober ist die App kostenlos für IOS und Android verfügbar.

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Unterkärntner Nachrichten Redakteur Michael Swersina Von Michael Swersina m.swersinano@spamunterkaerntner.at
Bild links: Mittels Radarfunktion können entsprechende Sportpartner in der Umgebung gefunden werden. Bild rechts: Schrattel (li.) und Geschäftspartner Dominik Kohl präsentieren die App. Fotos: KK

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Wolfsberg, Völkermarkt. Einen passenden Sportpartner zu finden ist nicht immer leicht. Dass hat auch der 29-jährige Unterkärntner Kevin Schrattel erfahren. Und so hat er sich mit Dominik Kohl, einem Freund aus Studentenzeiten, zusammengetan und das Unternehmen »spird« gegründet, um eine App auf den Markt zu bringen, die dabei helfen soll, problemlos Sportpartner zu finden.

Schrattel ist gelernter Elektriker und war lange Zeit im Store-Management tätig. Berufsbegleitend holte er an der HTL Wolfsberg die Matura nach und begann danach ein BWL-Studium in Klagenfurt, wo auch die Idee für die App geboren wurde. 

»Ich bin begeisterter Tennisspieler, und als ich neu nach Klagenfurt kam, kannte ich dort noch nicht viele Leute, mit denen ich Tennis spielen konnte. Also habe ich mir etwas überlegt, wie man dem Abhilfe schaffen kann«, erzählt Schrattel. Ähnlich erging es seinem nunmehrigen Geschäftspartner Dominik Kohl. Ihm kam die Idee erstmals, als er beruflich längere Zeit in Italien tätig war und keinen passenden Sportpartner finden konnte.

»Sie ist für Profisportler genauso geeignet wie für Hobby- und Gelegenheitssportler«
Kevin  Schrattel, »spird«-Geschäftsführer

Beim Studium an der Alpen-Adria-Universität in Klagenfurt haben sich die beiden schließlich kennengelernt, und dort fiel auch der Startschuss für das Projekt. Im März dieses Jahres wurde das Unternehmen »spird« gegründet, und ab 15. Oktober kann die App für IOS und Adroid heruntergeladen werden. Erhältlich ist die kostenlose Software im Apple Store und Play Store.

Was bedeutet der Name »spird«? »Es ist ein Fantasiename, bestehend aus ›sp‹ für Sport und »ird« für ›bird‹, also Vogel, der sich auch im Logo wiederfindet. Gleichzeitig symbolisiert unser Logo zwei Pins, die für die Sportpartner- und Sportstättensuche sowie für das GPS-Tracking stehen«, erklärt Schrattel.

Für die Zukunft haben die beiden Jungunternehmer noch weitere Features geplant. »Es soll auch Challenges geben, bei denen die User Coins gewinnen können, die dann bei unseren Partner eingelöst werden können«, gibt Schrattel einen kurzen Ausblick. 

So funktioniert die App

Mittels Radarfunktion können Suchkriterien festgelegt werden, wie Sportart,  Zeit uvm., und so werden passende Sportpartner gefunden. Man bekommt aber auch einen Überblick über die Aktivitäten seiner Freunde oder Vorschläge passender Sportstätten, und es gibt die Möglichkeit schneller Anfragen via Smartchat. Mittels des speziell entwickelten Smartchat werden Sportart, Datum und Uhrzeit vordefiniert und dem Partner versendet. Wird die Anfrage akzeptiert, erkennt der Chat, welche Sportart ausgewählt wurde und schlägt dementsprechend passende Sportstätten in der Nähe vor.

Ein weiteres Feature ist die Freundesliste. Durch sie ist ersichtlich, was Freunde, wann und wo unternehmen wollen.

Die Plattform eignet sich aber auch für Personen, die einmal etwas Neues ausprobieren oder sich einer Gruppe (etwa Kegeln) anschließen wollen. Es gibt Möglichkeiten für sämtliche Sportarten, Interessierte zu finden. »Die App gibt allen Menschen die Möglichkeit, sich zu vernetzen und jemanden für gemeinsame Aktivitäten zu finden. Sie ist für Profisportler genauso geeignete wie Hobby- und Gelegenheitssportler. Man kann sich darüber hinaus auch für andere Aktivitäten verabreden, wie Spazierengehen mit dem Hund oder einem Mami-Walk«, erklärt Schrattel.

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