3:1-Sieg: Die Wölfe haben das Siegen in der Bundesliga doch nicht verlerntAusgabe 45 | Mittwoch, 4. November 2020

Nach dem Erfolg in der Europa League kehren die Wölfe nach drei Niederlagen in Folge auch in der Bundesliga zurück auf die Siegerstraße. Die Lavanttaler setzten gegen die Admira souverän mit 3:1 durch.

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Unterkärntner Nachrichten Redakteur Michael Swersina Von Michael Swersina m.swersinano@spamunterkaerntner.at
Nicht nur in der Europa League, sondern auch in der Bundesliga holte Christopher Wernitznig (Bild links) einen Elfmeter für den WAC heraus, den Michael Liendl verwandelte. Bild rechts: Trainer Ferdinand Feldhofer kann auf eine erfolgreiche Woche zurückblicken. Fotos: UN-Archiv, Pulsinger

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Südstadt. Der WAC kontrollierte das Spiel in der Südstadt gegen den Tabellenelften Admira von Beginn an. Und das obwohl WAC-Trainer Ferdinand Feldhofer fünf seiner Europacup-Helden auf der Bank ließ, um sie zu schonen. So waren Dominik Baumgartner, Mario Leitgeb, Cheikhou Dieng, Matthäus Taferner und Dejan Joveljic diesmal nicht in der Startelf. 

Trotz der Rotation gaben die Wölfe sofort den Takt an. Bereits in der zwölften Spielminute war es, wie schon zweimal am Donnerstag in der Europa League gegen Feyenoord (siehe unten), Christopher Wernitznig, der im Admira-Strafraum gelegt wurde und so einen Strafstoß für die Wolfsberger herausholte. Danach war es Michael Liendl, der souverän vom Elfmeterpunkt zur Führung für den WAC verwandelte. Nur zehn Minuten später holte Michael Novak den nächsten Penalty für den WAC heraus – wieder verwertete Liendl. Noch vor der Pause sorgte der israelische Neuzugang Eliel Peretz nach einem schönen Steilpass von Kai Stratznig für das vorentscheidende 3:0. Damit war die Partie auch gelaufen. 

 Nach dem Seitenwechsel kontrollierte der WAC weiterhin das Spiel, auch wenn die Admira etwas aktiver wirkte. Die Wolfsberger verwalteten die 3:0-Führung recht gemächlich, aber souverän. Kurz vor Spielende kam die Admira dann aber doch noch zum Ehrentreffer, den allerdings ein WAC-Spieler erzielte. Rnic wollte einen langen Rückpass auf Kofler spielen, hatte aber nicht wirklich gesehen, wo sein Schlussmann war und Kofler musste hilflos zusehen, wie der Ball im eigenen Tor landete. »Der Sieg war extrem wichtig, weil wir gewusst haben, dass wir unter Druck sind. Wir haben gewusst, dass wir in der Liga nicht so in der Spur sind, wie wir sein sollten. Heute haben wir schon gezeigt, dass wir eine spielerisch richtig gute Truppe sind, da hat es jede Mannschaft gegen uns schwer«, meinte Elferkönig Michael Liendl.

Viel Zeit zum Verschnaufen bleibt den Wolfsbergern aber nicht, denn bereits am Donnerstag, 5. November, treffen die Wölfe um 21 Uhr in Zagreb im dritten Gruppenspiel der Europa League auf NK Dinamo Zagreb. Am Sonntag, 8. November, ist dann um 14.30 Uhr Sturm Graz in der Bundesliga zu Gast in der Lavanttal-Arena.

Ergebnisse:
FC Admira - RZ Pellents WAC 
1:3, TSV Hartberg - FK Austria Wien 2:1, SKN St. Pölten - SV Ried 4:0, Red Bull Salzburg - WSG Tirol 5:0,SK Rapid - SCR Altach 3:1, SK Sturm Graz - LASK 0:2.

Nächste Runde (8. November, 14.30 Uhr): 
RZ Pellets WAC - SK Sturm Graz

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