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1:1 gegen Altach: WAC gelingt der Befreiungsschlag nichtAusgabe 13 | Mittwoch, 25. März 2026

Der erhoffte Befreiungsschlag blieb gegen die Vorarlberger aus. Der WAC war praktisch 90 Minuten lang tonangebend, doch für drei Punkte reichte es nicht.

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Wolfsberg. Rund 2.400 Zuseher waren am vergangenen Samstag in die Lavanttal-Arena gekommen, um den erhofften Befreiungsschlag des RZ Pellets WAC gegen den SCR Altach zu sehen. Die Wolfsberger diktierten von Beginn an das Spiel, hatten viele Chancen, die aber allesamt nicht genutzt wurden. Mit der ersten Offensivaktion ging Altach in der 38. Minute durch Greil in Führung. Kurz vor der Pause köpfelte Wimmer nach Zukic-Ecke zum 1:1 ein. Der WAC blieb auch in der zweiten Hälfte tonangebend, doch ein weiterer Treffer fiel nicht mehr.

WAC-Trainer Ismail Atalan sagte nach dem Remis über seine Zukunft: »Es geht um die Mannschaft. Wie es mit mir weitergeht, ist nicht relevant, ich weiß es auch nicht. Ich glaube, die einzige Frage, die ich mir stelle, ist: Wenn wir jede Woche so spielen wie heute, wo würden wir stehen? Mit den ganzen Chancen, mit dem Druck, dem Passspiel. Dementsprechend überwiegt der Stolz auf die Reaktion der Mannschaft. Altach hatte keine Möglichkeiten.«

Was das Spiel betraf, zeigte sich Atalan stolz und sagte: »Bis auf die Effektivität kann ich der Mannschaft nichts vorwerfen. Das Spiel vergangene Woche war definitiv ein Weckruf. Es gab Einzelgespräche zwischen mir und den Spielern und das hat geholfen. Wir haben bewiesen, dass wir Charakter haben. Ich verstehe auch, dass die Mannschaft jetzt extrem enttäuscht ist.«

Wer nach der nun anstehenden Länderspielpause beim nächsten Bundesligaspiel des WAC, das am Samstag, 4. April, auswärts bei der WSG Tirol stattfindet, auf der Trainerbank sitzen wird, wusste man nach dem Spiel auch beim Verein selbst noch nicht. WAC-Präsident Dietmar Riegler sagte nach dem Spiel im Sky-Interview zur Frage, ob Atalan Trainer bleibt: »Das wird man sehen. Es wäre alles viel besser gewesen, wenn wir gewonnen hätten. So müssen wir intern schauen, wie es der Mannschaft geht, wie es dem Trainer selbst geht. Er hat noch immer den Draht zur Mannschaft.«

Ergebnisse: 
RZ Pellets WAC - SCR Altach 1:1, BW Linz - SV Ried 3:2, WSG Tirol - Grazer AK 1:5. 
Nächste Runde (4. April): 
WSG Tirol - RZ Pellets WAC.

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