Mercedes EQC 4x42: Elektrisch über Stock und SteinAusgabe 45 | Mittwoch, 4. November 2020

Mit der Machbarkeitsstudie EQC 4x42 lotet Mercedes-Benz bereits zum dritten Mal die Grenzen des Geländefahrens aus. Erstmals wurde ein Elektrowagen in ein 4x42-Modell der Stuttgarter verwandelt. Der Offroad-EQC wird aber wohl ein Einzelstück bleiben.

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Unterkärntner Nachrichten Redaktion Von Unterkärntner Nachrichten Redaktion officeno@spamunterkaerntner.at
Die 20-Zoll-Felgen wirken auf dem Gelände-EQC schon beinahe mickrig. Mit den Kotflügelverbreiterungen und der Folierung in »Gunmetal Metallic matt« wird der Look abgerundet. Die Studie verfügt über neu programmierte Offroad-Programme, die für ein verbessertes Anfahren auf losem Untergrund sorgen. Foto: Daimler AG

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Nachdem bereits die G-Klasse und der E 400 in einer Offroad-Studie präsentiert wurden, haben die Stuttgarter nun auch den Elektro-Benz EQC in ein Offroad-Kleid gepackt. Die Machbarkeitsstudie bleibt wohl ein Einzelstück, auch wenn es der G 500 4x42 sogar in die Serienreife geschafft hat. Mit dem Zusatz »4x42« bezeichnet Mercedes seine Extrem-Offroader, die sich deutlich von den Serienfahrzeugen unterscheiden.

Der EQC 4x42 zeigt auf den ersten Blick, wo der Weg hingehen soll – ins Gelände. Ein permanent verfügbares Drehmoment und der konstruktionsbedingt niedrige Schwerpunkt des Elektrowagens sind ideale Eckpunkte für ein Geländefahrzeug. »Unser Anspruch ist es, zeitgenössischen Luxus, Nachhaltigkeit und Emotionalität in Einklang zu bringen. Der EQC 4x4² zeigt, wie viel Spaß nachhaltige Mobilität machen kann«, so Markus Schäfer, Mitglied des Vorstands der Daimler AG und Mercedes-Benz AG.

Zu den Einsatzgebieten des Offroad-EQC gehören Fahrten im Sand in Wüstengebieten und am Strand oder unwegsames Geröll und Bäche im Gebirge. Ebenfalls möglich sind Anhängerbetrieb und die Montage eines Dachträgers.

Enorme Bodenfreiheit
Der EQC 4x42 ist mit 293 Millimetern doppelt so hoch über dem Boden wie die Serie (140 Millimeter). Selbst die G-Klasse liegt 58 Millimeter tiefer. Die Wattiefe steigt um 15 Zentimeter auf 40 Zentimeter an. Durch den Umbau auf Portalachsen erreicht der Wagen seine enorme Bodenfreiheit. Im Unterschied zu konventionellen Achsen befinden sich die Mitten der Räder dort nicht auf Höhe der Achsmitte, sondern liegen durch die Portalgetriebe an den Achsköpfen wesentlich weiter unten. Die Folge: Das ganze Fahrzeug rückt nach oben.

Nicht weniger beeindruckend sind die Böschungswinkel mit 31,8 Grad vorne und 33 Grad hinten (Serie 20,6 und 20 Grad). Eine konventionelle G-Klasse erreicht »nur« 28 Grad. Die neu programmierten Offroad-Fahrprogramme ermöglichen einen verbesserten Drehmomentverlauf beim Anfahren auf losem Untergrund. Ausgestattet ist der EQC 4x42 mit Reifen im Format 285 / 50 R 20.

»Lautwerfer«
Die Scheinwerfer der Offroad-Studie werden zu »Lautwerfern«. Geben im Serien-EQC Lautsprecher in den Stoßfängern das gesetzlich vorgeschriebene Außengeräusch wieder, verwendet der Offroad-Benz seine Frontscheinwerfer als Lautsprecher. Die Sound-Experten von Mercedes-Benz haben den Bauraum in den Scheinwerfergehäusen kreativ genutzt und lassen von dort ein eigens komponiertes, kraftvolleres Außengeräusch erklingen.

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