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Wolfsberg. Die österreichischen Staatsmeisterschaften im Luftgewehr- und Luftpistolenschießen, die vom 25. bis 29. März in der Wolfsberger Eventhalle in Kleinedling stattfanden, verwandelten Wolfsberg einmal mehr in das Zentrum des heimischen Schießsports.
Bereits zum dritten Mal – nach 2009 und 2017 – wurde die Veranstaltung in der Lavanttaler Bezirkshauptstadt ausgetragen und zog rund 1.000 Sportlerinnen und Sportler aus ganz Österreich sowie zahlreiche Betreuer und Begleitpersonen an. Die Eventhalle präsentierte sich dabei, nicht zuletzt dank des unermüdlichen Einsatzes vieler freiwilliger Helferinnen und Helfer, als moderne und bestens organisierte Wettkampfarena.
Doch nicht nur organisatorisch wusste die Veranstaltung zu überzeugen – auch sportlich setzte das Großereignis starke Akzente. Ganz im Sinne des olympischen Gedankens »Dabei sein ist alles« blicken die Schützenvereine Preitenegg, Wolfsberg und Lavamünd stolz auf ihre Teilnahme an den Staatsmeisterschaften zurück. Gleich zehn Schützinnen und Schützen des Schützenvereins Preitenegg, neun des SV Wolfsberg sowie zwei des SV Raiba Lavamünd konnten sich aufgrund ihrer Leistungen in der laufenden Saison für diese österreichweite Veranstaltung qualifizieren.
Hohes sportliches Niveau
Die Einzelergebnisse bei den über 1.000 Teilnehmenden umfassenden Meisterschaften blieben zwar teilweise hinter den Erwartungen zurück, konnten sich aber dennoch sehen lassen und bestätigten das hohe sportliche Niveau der heimischen Schützen.
Besonders im Nachwuchsbereich gab es Grund zur Freude: Für ein echtes Highlight sorgte Anna Tatschl vom SV Preitenegg, die sich gemeinsam mit ihren Teamkolleginnen Marie Schubert (SV Pulverhorn) und Tamara Wallensteiner (SV Obermölltal) die Silbermedaille in der Mannschaftswertung »Jugend 1 – stehend frei« sicherte. Umso bemerkenswerter ist dieser Erfolg, da Tatschl erstmals bei österreichischen Meisterschaften an den Start ging.
Auch der SV Wolfsberg durfte sich über starke Leistungen freuen. Anita Grabensberger holte bei den Frauen im Bewerb Luftpistole aufgelegt die Silbermedaille im Einzel sowie zusätzlich eine Mannschaftsmedaille. Kevin Leeb überzeugte im Para-Sportbewerb mit dem Luftgewehr und sicherte sich souverän die Goldmedaille.
Bedeutung des Ehrenamts
Neben den sportlichen Erfolgen wurde bei den Meisterschaften in Wolfsberg einmal mehr die große Bedeutung des Ehrenamts im Schießsport sichtbar. Zahlreiche Mitglieder der Kärntner Schützenvereine – insbesondere aus dem Bezirk Wolfsberg – engagierten sich an den Wettkampftagen als Kampfrichter, Jurymitglieder, im Organisationsteam sowie in der Bewirtung oder beim Auf- und Abbau. Ohne diesen Einsatz wäre ein Event dieser Größenordnung nicht denkbar gewesen.
Die Veranstaltung zog auch zahlreiche Zuseher an. Dabei war unter anderem auch Gerhard Veidl, Direktor des Hquadrats, der drei seiner Schülerinnen anfeuerte. Bei den Siegerehrungen dabei waren auch Wolfsbergs Bürgermeister Alexander Radl, Bundesrätin Claudia Arpa, Nationalrat Johann Weber und die beiden Wolfsbeger Stadträte Klaus Penz und Michael Schüssler.
So können die Schützen des Lavanttals auf rundum gelungene Staatsmeisterschaften zurückblicken – sportlich, organisatorisch und als starkes Zeichen für den hohen Stellenwert des Schießsports in der Region. Wolfsberg hat damit erneut eindrucksvoll bewiesen, dass es eine würdige Bühne für nationale Spitzensportveranstaltungen bietet.

Von Unterkärntner Nachrichten Redaktion
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