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Sieben Lavanttaler Restaurants dürfen sich über Falstaff-Gabeln freuen – »Roots« steht an der SpitzeAusgabe 12 | Mittwoch, 18. März 2026

Im diesjährigen Falstaff-Restaurant- und Gasthausguide sind sieben Lavanttaler Gastro-Betriebe mit den begehrten Gabeln versehen worden. Angeführt wird das Ranking im Bezirk vom »Roots«, das erst im September des Vorjahrs eröffnet hat und 93 Punkte bekam.

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Lavanttal. In der Vorwoche wurde die diesjährige Falstaff-Bewertung für die heimischen Restaurants präsentiert. Mit dabei sind in der 2026er-Ausgabe des Gastronomieführers auch sieben Betriebe aus dem Bezirk Wolfsberg.

An der Spitze der Bewertungen steht im Lavanttal das erst im September des Vorjahrs eröffnete »Roots« im ehemaligen Café Aldershoff in Wolfsberg. Chefkoch Ralph Kollnitzer und Restaurantleiter Patrick Kranl dürfen sich über 93 Punkte und damit drei Gabeln freuen. Kollnitzer und Kranl waren davor im Restaurant des Reiterhofs Stückler, der mittlerweile den Namen »Stücklerhof« trägt, beschäftigt. Erst im November verlieh »Gault & Millau« dem »Roots« drei Hauben, Ende Feber folgte die Aufnahme in den »Guide Michelin«. Der Weg der beiden Gastronomen in die Selbstständigkeit wurde nun auch von Falstaff mit einer exzellenten Bewertung für das Wolfsberger Restaurant honoriert.  

Bei 92 Punkten hält nun »Trippolt Zum Bären«. Das Restaurant in Bad St. Leonhard musste gegenüber dem Vorjahr einen Punkt einbüßen, hält aber weiterhin an drei von vier möglichen Falstaff-Gabeln fest.

Seine Bewertung aus dem Jahr 2025 beibehalten hat das Schlossrestaurant Wolfsberg. Es gab erneut 90 Punkte im Restaurantguide und damit ebenso drei Gabeln.

»Kainz – Das Restaurant« konnte seine Bewertung im Falstaff-Restaurantguide aus dem Vorjahr ebenfalls wiederholen und liegt nun auch in der Auflage von 2026 bei 88 Punkten, die zwei Gabeln für den Wolfsberger Betrieb bedeuten. Gelobt wird vor allem die Vielseitigkeit von Christian Kainz, die sich auch in seiner Küche wiederfindet.

»Stücklerhof« wieder dabei
Der vorhin bereits erwähnte »Stücklerhof« in St. Margarethen muss auch im Jahr 2026 nicht auf Falstaff-Gabeln verzichten. Obwohl mit Kollnitzer der Chefkoch des Hauses abhanden gekommen ist, wird im Restaurant am Stücklerhof weiterhin ausgekocht. Die Gäste erwartet eine Speisekarte mit regionalen und saisonalen Schwerpunkten. Und auch den Bewertern dürfte es gefallen haben, denn für den »Stücklerhof« gibt es einen Punkt weniger als im Vorjahr und damit 87 Punkte, die zwei Falstaff-Gabeln bedeuten.

Um einen Punkt zulegen konnte hingegen der Gasthof Geiger in Bad St. Leonhard. Von 84 auf 85 Punkte konnte man die Bewertung im Restaurant-Guide verbessern. Bodenständige Gerichte und ein »ambitioniertes Vier- bis Sechs-Gänge-Menü« sorgten für den Punktezuwachs. Mit den 85 Punkten darf sich Inhaber Daniel Dirnberger auch über eine zweite Gabel freuen, die es ab den erreichten 85 Punkten gibt.

Und auch in der nördlichsten Gemeinde des Tals bleibt eine Falstaff-Gabel erhalten. »Die Mühle #10« in Reichenfels von Sabrina und Harald Theißbacher konnte ihre Bewertung aus dem Vorjahr beibehalten und liegt weiterhin bei 82 Punkten.

Blick nach Völkermarkt
Im Nachbarbezirk dürfen sich ebenso einige Betriebe über Top-Bewertungen freuen. Angeführt wird das Völkermarkter Ranking vom Fischrestaurant Sicher in Tainach, das wieder 93 Punkte vorweisen kann. Die »Bär & Schaf Wirtschaft« in Völkermarkt kommt auf 92 Punkte. Der Gasthof Kropf der Brüder Morolz in Griffen legt einen Punkt zu und liegt bei 87 Zählern. Das »Fishery Steffan« erreicht heuer, wie auch schon 2025, wieder starke 86 Punkte.

Achtung: Kein Anspruch auf Vollständigkeit.

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