Hochwasserkatastrophe befürchtet.Ausgabe | Montag, 29. Oktober 2018

Nach 2012 befürchtet Lavamünd eine neuerliche Hochwasserkatastrophe. Diesmal hatte man allerdings Zeit, sich auf das Hochwasser vorzubereiten.

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Lavamünd. Laut den Experten deuten die Prognosen immer noch auf ein 30- bis 100-jährliches Hochwasser (HQ 30 - HQ 100) hin. Der Höhepunkt der Pegelstände wird in der Nacht von Montag auf Dienstag erwartet. Die Staubecken entlang der Drau wurden maximal abgesenkt. Markus Hudbonik, Katastrophenschutzbeauftragter des Landes Kärnten, meinte: "Die nötige Absenkung der Drau-Stauseen sind durchgeführt worden. Das große Ziel muss es jetzt sein, den Durchlauf der Wassermassen in Lavamünd zu reduzieren, um die Schäden möglichst gering zu halten."

Gegen 16 Uhr wurde mit der Evakuierung der Bewohner der Siedlungen am Drauspitz begonnen. Insgesamt wurden 13 Feuerwehren zum Hochwassereinsatz nach Lavamünd alarmiert. Ab 21 Uhr wird damit gerechnet, dass die Drau über die Ufer gehen wird. Der Höhepunkt des Hochwassers wird gegen drei Uhr in der Früh erwartet.

Die Bewohner der Häuser am Drauspitz, insgesamt 65 Personen, wurden mittlerweile evakuiert. Für sie stehen Ausweichquartiere bereit. 

Fotos: Bachhiesl

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