ZirbenlandAusgabe | Mittwoch, 29. August 2018

Die Zirbe wird im Lavanttal vor allem in flüssiger Form als Schnaps oder Likör geschätzt. Im Zirbenland Steiermark hingegen ist der urzeitliche Baum aus der Familie der Kiefern weit vielfältiger verwurzelt.

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MURTAL. »Alles Zirbe« lautet das Motto im »Zirbenland Steiermark«, denn die »Königin der Alpen« bestimmt als Namensgeber der Region Natur und Produktangebot – von Zirbentracht bis zum Zirbenschnaps. Dem Naturliebhaber eröffnen sich inmitten der malerischen Landschaft rund um den Zirbitzkogel eine Vielzahl von Möglichkeiten zur aktiven Betätigung und zur Entschleunigung. Dazu gibt es viele tolle Ausflugsziele, vom Puch-Museum bis zum Sternenturm Judenburg, von Glitzerwelten der Kristalle bis zur Wallfahrtskirche Maria Buch.

Die Liebe zum »Zirbitz«

Was die drei Zirbenland-Gemeinden eint ist die Liebe zur Natur, zum Wandern, Schwammerlsuchen und natürlich zum Hausberg, dem »Zirbitz«. Der Zirbitzkogel ist mit einer Höhe von 2.396 Metern die höchste Erhebung der Seetaler Alpen und ein ausgesprochen beliebter Wanderberg, den alljährlich auch tausende Lavanttaler besteigen und an dessen Südabhang die Lavant entspringt. Interessant ist dabei, dass der Name des Bergs keineswegs von den in dem Gebiet verbreiteten Zirbenbäumen herrührt! Vielmehr kann er vom kroatischen »čbrvenica« abgeleitet werden, was mit »roter Gegend« übersetzt werden kann und wohl im Zusammenhang mit den großen Vorkommen des »Almrauschs« (Rostblättrige Alpenrose) steht.

Die Zirbe – eine Spezialistin

Die Zirbe wiederum ist einer der widerstandsfähigsten Bäume, die es gibt. In den letzten Jahren ist sie als Gesundheitsbrunnen in aller Munde. Kein Wunder, dass die Produkte, die aus ihr und um sie herum entstehen, etwas ganz Besonderes sind. Zirbenöl zum Beispiel hilft bei verschiedensten Erkrankungen, Zirbentee päppelt einen wieder auf und Zirbenschnaps wärmt von Innen. Eine Vielzahl von Betrieben der Region rund um Judenburg, Obdach und Weißkirchen hat sich mit Haut und Haar der Zirbe verschrieben. Als »Zirbenland-Partner« erzeugen und vertreiben sie hochwertige Lebensmittel, Handwerks- und Gesundheitsprodukte, oder sorgen als Botschafter dafür, dass das Zirbenland in aller Munde ist.

Aktiv durch‘s Zirbenland

Dank des umfassenden »Nimm’s Radl«-Radknotensystems im ganzen Bezirk Murtal ist das Zirbenland sowie die benachbarten Regionen einfach und übersichtlich mit dem Rad erkundbar. Auf verschiedensten Strecken unterschiedlichster Schwierigkeitsstufen lässt es sich hier auf Berg und im Tal fest in die Pedale treten. Kulinarisch hat das Zirbenland Großartiges zu bieten. Grundlage für das ausgezeichnete Kulinarium der Region sind die heimischen Lieferanten und Bauern, die den unverfälschten Geschmack der Region auf die Speisekarten der Wirte bringen. Von »gezirbelten« Fleischspezialitäten bis zu den „Murbodner Erdäpfeln“ wartet eine ganze Reihe von Köstlichkeiten darauf, verkostet zu werden, ob im Haubenrestaurant oder auf einem urigen Almgasthof. Dass das Zirbenholz etwas Großartiges ist, weiß im Zirbenland jedes Kind. So ist es mittlerweile wissenschaftlich erwiesen, dass man nach einer Nacht im Zirbenbett erholter erwacht, da die Herzfrequenz sinkt. Ein solches Zirbenbett hat daher auch bereits in vielen Nächtigungsbetrieben Einzug gehalten. Die Beherberger sind hauptsächlich Familienbetriebe, denen allen eine ganz spezielle Eigenschaft gemeinsam ist: Die persönliche Atmosphäre, in der man sich schnell wie zuhause fühlt.

Der Winter wird pink

Auch im Winter stolze Gipfel erobern und unberührte Naturlandschaften genießen: Das Gebiet der Seetaler Alpen eignet sich perfekt zum Schneeschuhwandern. Im Rahmen des größten Schneeschuhfestivals Österreichs, dem »aufSCHNEESCHUHwandern« vom 18. bis 27. Jänner 2019, wird sich der Winter im gesamten Murtal und besonders im Zirbenland so richtig Pink präsentieren, in der Farbe der Schneeschuhwanderer.

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