Asphalt TeamAusgabe | Mittwoch, 25. Juli 2018

Seit mittlerweile zehn Jahren gibt es die mobile Jugendarbeit von »asphalt« in Wolfsberg. Jugendlichen und jungen Erwachsenen wird geholfen, ihre Situation zu stabilisieren bzw. zu verbessern.

E-Mail

29380 Kommentare

Meist gelesen

Artikel

Im Rahmen eines Alkoholpräventionsprojekt wurden »Speib-net-Sackerl« verteilt.

WOLFSBERG. Vor zehn Jahren wurde in der Bezirksstadt von Susanne Baumgartner und Christof Volk der Verein Kraftwerk gegründet, aus dem das Projekt »asphalt« zur mobilen Jugendarbeit hervorging. Beraten bzw. betreut werden dabei Jugendlich ab dem zwölften Lebensjahr. Die Leistungen von »asphalt« sind kostenlos, anonym und vertraulich und beruhen auf Freiwilligkeit.

Umfangreiches Angebot

»asphalt« unterstützt die Jugendlichen in zahlreichen Lebenslagen und Situationen. So gibt es zum Beispiel Hilfestellung bei polizeilichen Einvernahmen, Informationsgespräche, der Krisenintervention und auch materielle Hilfe, wie Wäsche waschen uvm. Ein wichtiger Teil der Arbeit ist die Begleitung von Jugendlichen bei Behördenwegen, der Wohnungs- und Arbeitsplatzsuche, Hilfe beim Erstellen von Bewerbungen und Lebensläufensowie der Schuldenregulierung, um nur einige zu nennen.

Streeworks in Parks

Die Angebote von »asphalt« sind aber nicht an die Anlaufstelle am Minoritenplatz gebunden, sondern können auch außerhalb im privaten oder öffentlichen Raum in Anpruch genommen werden. Die drei Mitarbeiter von »asphalt« sind außerdem ständig unterwegs und betreiben Streetwork in Parks, Einkaufszentren, auf der Straße, beim Bahnhof, im Schulzentrum und bei diversen Festen. »In unserer Einrichtung gibt es keinen Konsumzwang und es herrscht kein Leistungsdruck. Es gilt ein generelles Gewalt- und Rauchverbot. Wir legen Wert auf einen angemessenen respektvollen Umgang in der Gruppe«, erzählt Einrichtungsleiter René Murnig und Anita Halner fügt hinzu: » Wir akzeptieren Jugendliche, wie sie sind. Die Jugendlichen bleiben anonym und wir unterliegen der Verschwiegenheitspflicht.«

Universalansprechpartner

Im Unterschied zu einer Drogenberatungsstelle, die sich für ein spezifisches Thema zuständig fühlt, fungiert Mobile Jugendarbeit als Universalansprechpartner, deswegen ist das Themenspektrum auch so breit gefächert. Da das Team von »asphalt« natürlich nicht für alle Themen Experten sein können, spielt eine professionelle Vermittlung, evtl. in Kombination mit einer Begleitung, an andere, spezialisiertere Institutionen eine wichtige Rolle in der praktischen Arbeit. Im Jahr 2017 gab es 3.707 Kontakte mit Jugendlichen und 230 Kontakt mit Netzwerkpartnern.

Viele Projekte

»asphalt« führt auch immer wieder verschiedene Projekte und Aktivitäten durch. So gab es 2017/18 eine Jobmesse für Mädchen, Besuche von Schulklassen, Themenfreitage, »Xundes Frühstück« uvm. 

 

 

0 Kommentare Kommentieren

Keine Kommentare gefunden!

Liebe Leserinnen und Leser, in diesem Kommentarbereich prüfen wir alle Beiträge, bevor sie veröffentlicht werden. Ihr Kommentar erscheint, sobald er gesichtet wurde.

Bitte melden Sie sich an, um die Beiträge zu lesen oder zu kommentieren.AnmeldenHier Registrieren