Heidi Lampret schickt die Protagonistin in ihrem ersten Buch auf die Suche nach einem guten LebenAusgabe 30 | Mittwoch, 22. Juli 2020

Die gebürtige Lavamünderin Heidi Lampret veröffentlichte im März ihren ersten Roman »Mehr als sexuell zweckgebundenes Küssen«. Coronabedingt konnte das Buch bis jetzt nur online präsentiert werden. Es ist im Internet und direkt bei der Autorin erhältlich.

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Unterkärntner Nachrichten Redakteurin Simone Jäger Von Simone Jäger jaegerno@spamunterkaerntner.at
Heidi Lamprets erstes Buch ist laut dem Buchrücken-Text »eine vielseitige Backmischung aus einer kräftigen Prise dunkelbuntem Humor, großen Brocken klischeeschwangerer, ländlicher Kleingeister sowie der Hauptzutat: Der Hoffnung auf ein gutes Leben. Foto: Theresa Pewal Photographie

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LAVAMÜND, KLAGENFURT. Hinter dem doch etwas sperrig klingenden Buchtitel »Mehr als sexuell zweckgebundenes Küssen« verbirgt sich das Erstlingswerk der gebürtigen Lavamünderin Heidi Lampret. Der Roman erschien im März 2020 im KDP-Eigenverlag, wenige Tage vor dem Corona-Lockdown. »Nach meinem ersten Facebook-Posting zum Buch kam der Lockdown. Da habe ich mir schon gedacht: Typisch, das kann ja nur mir passieren«, lacht Lampret. Doch kurzerhand verlegte die findige Neo-Autorin sämtliche Werbung und PR ins Internet und hielt auch eine Online-Lesung ab. »Ich wollte schon als Kind schreiben«, erinnert sich Lampret zurück, die seit ihrer HBLA-Schulzeit in Klagenfurt lebt. Ihr starker Familienbezug führt sich aber oft ins heimatliche Lavamünd.

Die Suche nach dem Sinn

Hauptprotagonistin ihres ersten Buches ist Lena Burkhardt, eine Mittdreißigerin mit abgebrochenem Psychologie-Studium, verkorksten Romanzen und allem, was man sonst noch im Leben braucht und nicht braucht. »Es ist aber kein Liebes-, sondern mehr ein Lebensroman. Der Protagonistin passiert viel, aber sie liebt das Leben. Es ist ein Buch über die Suche nach einem glücklichen Leben«, fasst Lampret zusammen. Ihr war es ein Anliegen, über das Schöne und das Schwere im Leben und – mit einer Prise »Kellerhumor« – über den Tod zu schreiben. Es soll ein Buch sein über das Scheitern und Wiederaufstehen, mit Spagat zwischen finsterem österreichischen Humor, Klischeeverstrickten ländlichen Kleingeistern und der Hoffnung auf einen guten Ausgang.

Fiktion und Realität  

Ob der Roman autobiografische Züge hat? »Auch, aber nicht nur. Es ist auch sehr viel Kreativität dabei«, sagt die Autorin. Nachsatz: »Freunde und Bekannte, die mich gut kennen und die das Buch gelesen haben, mussten bei einigen Stellen schon Schmunzeln.« Besonders freut es sie, dass sie auch von Männern viel positives Feedback zu ihrem ersten Buch bekommen hat.

Lampret unterhält als »Lady Cupcake« außerdem einen Blog über »mehr Echtes und Bewusstes, mehr Stil und Respekt in der menschlichen Kommunikation und Selbstreflexion«. »Mit Cupcakes ist es wie mit dem Leben. Du bekommst vielleicht nicht immer, was du erwartest, aber so gut wie immer exakt das, was du in diesem Moment brauchst«, sagt sie dazu.

»Der Roman hat autobiografische Züge, aber es ist auch sehr viel Kreativität dabei«
Heidi Lampret
Autorin

Neben ihrer Arbeit als Autorin ist Lampret vielseitig unterwegs. Sie ist im Network-Marketing tätig, singt im Völkermarkter Opernchor und im Chor „ARTphonica“, den sie mitgegründet hat und organisatorisch unterstützt.

Aktuell arbeitet sie an der Fertigstellung ihres zweiten Romans und möchte im Herbst wieder vermehrt aktiv werden. »In einem Tempo, wie es mir passt«, wie sie betont, denn aktuell freut sich Lampret auf ihr erstes Baby, das im August zur Welt kommen soll.

»Mehr als sexuell zweckgebundenes Küssen«
Erschienen im KDP-Eigenverlag, 354 Seiten.
Erhältlich im Internet oder direkt bei Heidi Lampret unter hello@ladycupcake.at.

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