Neuer Info-Point im Geopark-Zentrum Lavamünd bringt Interessierten per App die Geo-Zeit näherAusgabe 40 | Mittwoch, 2. Oktober 2019

Um den Tourismus nachhaltig zu entwickeln, haben sich acht Geoparks in der Donauregion für das Projekt »Interreg Danube GeoTour« zusammengetan. Im Geopark Karawanken gibt es im Rahmen des Projekts Fahrradtouren und zwei neue Info-Points.

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Lavamünd. Wie sich die Karawanken in der Geo-Zeit entwickelt  und verändert haben, erfahren die Besucher des Geopark-Informationszentrums in Lavamünd nun auch mittels eines Info-Points, der mit innovativen Apps auf einfache Weise präsentiert, was sich über einen langen Zeitraum, oft über Millionen von Jahren, abgespielt hat.

Tourismus entwickeln

Dieser Info-Point ist im Rahmen des Projekts »Interreg Danube GeoTour« entstanden, für das sich bereits vor drei Jahren die Geoparks im Donauraum, darunter auch der Geopark Karawanken, zusammengetan haben. Die »GeoTour« ist ein touristisches Angebot, das die Besucher durch acht Geoparks führt. Das Hauptziel des Projekts ist die Verbesserung der Managementkapazitäten und die Entwicklung von praktischen Lösungen für eine nachhaltige Tourismusentwicklung. Konkret im Geopark Karawanken, der 2012 gegründet wurde und dem 14 Gemeinden aus Kärnten und Slowenien angehören, wurden im Rahmen dieses Projekts unter dem Namen »GeoBiking« verschiedene eigenständige und geführte Bike-Touren für unterschiedliche Zielgruppen entwickelt, für die es auch Broschüren in drei Sprachen gibt und die seit heuer regelmäßig angeboten werden. Außerdem entstanden zwei Info-Points mit Informationstafeln und Touchscreens, die eine neue Gelegenheit bieten, den Geopark Karawanken und seine Besonderheiten zu entdecken. Einer dieser Info-Points befindet sich, wie bereits erwähnt, in Lavamünd, der zweite im slowenischen Informationszentrum in MeŽica. 

Infos für jede Zielgruppe

Die Touchscreens bieten unterschiedliche Spiele und Apps für die verschiedenen Zielgruppen, von Kindern bis zu Senioren, an, wobei auch alle geologischen, kulturellen und naturräumlichen Besonderheiten der Region, sowie Aspekte des Naturschutzes und des nachhaltigen Tourismus integriert sind. »Ein weiteres Highlight ist die Geouhr, die die gesamte Entstehung und Entwicklung der Erde durch Animationen zeigt und einen Blick in die Zukunft bietet, um zu zeigen, was mit unserer Erde in 200 Millionen Jahren passieren wird«, verrät Geopark-Geschäftsführer Gerald Hartmann.

Zwei weitere Projekte laufen

Weitere Projekte, an denen der Geopark Karawanken gerade arbeitet, sind die Vorhaben »NaKult« und »NatureGame«. Bei Ersterem kooperieren acht Partner aus Österreich und Slowenien miteinander, um die reiche Geodiversität des Geoparks zu visualisieren. Dafür wird an einem etwa 300 Kilometer langen Weitwanderweg rund um den Geopark gearbeitet, der in zwölf bis 14 Tagesetappen unterteilt wird. 

Die Projekte werden von der EU, dem Europäischen Fonds für Regionalentwicklung und dem Land Kärnten kofinanziert und laufen bis 2021.

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