Rudern: Mit Platz 3 im B-Finale sicherte sich Lobnig das Ticket für Tokio 2020Ausgabe 36 | Mittwoch, 4. September 2019

Trotz des verpassten Einzugs in das A-Finale fand die Heim-Weltmeisterschaft für Magdalena Lobnig ein versöhnliches Ende. Mit Platz 3 im B-Finale löste Lobnig das letzte von neun zu vergebenden Olympiatickets.

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Unterkärntner Nachrichten Redakteur Michael Swersina Von Michael Swersina m.swersinano@spamunterkaerntner.at
Dank eines gelungenen Endspurts konnte sich Magdalena Lobnig auf den letzten 500 Metern noch auf den dritten Platz vorschieben. Dadurch hat sie auch ein Ticket für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio gelöst. Foto: KK

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Linz. Ausgerechnet bei der Heim-WM bleibt Magdalena Lobnig ohne Medaille. Bei den Titelkämpfen 2017 und 2018 hatte die Kärntnerin im Einer jeweils Bronze geholt. Am Freitag war im Semifinale mit Platz fünf der Traum von einer Medaille geplatzt. 

Olympiaticket gelöst 

Mit Platz 3 im B-Finale konnte
Lobnig das letzte von neun zu vergebenden Olympiatickets im Frauen-Einer – als bislang einzige im gesamten ÖRV-Aufgebot – lösen. Das B-Finale war an Dramatik kaum zu überbieten. Lobnig kam vom Start gut weg, bei 1.00o Metern lag sie nur knapp hinter der Führenden. Doch dann fiel Lobnig plötzlich zurück. Bei der 1.500 Meter-Marke lag Lobnig nur mehr auf dem fünften Platz.  Die Kärntnerin konnte dann aber noch einmal zulegen und schob sich auf den dritten Rang vor. 

»Der Quotenplatz für meine zweiten Olympischen Spiele entschädigt nun aber doch ein wenig«
Magdalena Lobnig, Ruderin

»Klar hätte ich viel lieber um eine Medaille gekämpft, vor allem bei einer Weltmeisterschaft im eigenen Land. Aber der Plan ging leider nicht auf. Der Quotenplatz für meine zweiten Olympischen Spiele entschädigt nun aber doch ein wenig, jetzt bin ich einfach nur happy«, meinte Lobnig. Die Völkermarkterin hat sich somit zum zweiten Mal für Olympische Sommerspiele qualifiziert. Bei den Spielen in Rio de Janeiro 2016 belegte Lobnig Platz sechs.

Mit der Heimweltmeisterschaft geht auch die Wettkampfsaison für Lobnig zu Ende. 

Eine Medaille bei Großereignissen blieb der Unterkärntnerin in dieser Saison verwehrt. Bei der Europameisterschaft in Luzern (SUI) landete Lobnig auf Platz vier. Im Weltcup war ein zweiter Platz in Polen die beste Platzierung für Lobnig in diesem Jahr.

Wie ein Déjà-vu 

Der Verlauf der Titelkämpfe in Linz-Ottensheim war für die 29-Jährige wie ein Déjà-vu der Weltmeisterschaft im Jahr 2015 in Aiguebelette (FRA). Auch dort verpasste die Völkermarkterin das A-Finale, löste mit Platz 3 im B-Finale aber noch die heiß ersehnte Fahrkarte zu den Olympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro. Auch damals durchkreuzte eine Nebenhöhlenentzündung alle Trainingspläne in der Vorbereitung.    

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