In zwei Wochen soll der Hohe Platz befahrbar seinAusgabe 35 | Donnerstag, 29. August 2019

Die Neugestaltung des Hohen Platzes geht in die Endphase. Die Straße vom Bardel-Eck zum Rathaus wird zu einer Begegnungszone mit Verweilplätzen, die Oberfläche mit neuen Betonpflastersteinen gestaltet. Am 13. September soll Wiedereröffnung gefeiert werden.

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Unterkärntner Nachrichten Redakteur Michael Swersina Von Michael Swersina m.swersinano@spamunterkaerntner.at
Am 13. September sollte mit einem Fest der Hohe Platz wieder eröffnet werden. Derzeit wird noch fleißig gearbeitet. Unternehmer bezweifeln, dass der Termin eingehalten werden kann. Foto: UN/much

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Wolfsberg. Die Revitalisierung des Hohen Platzes geht in die finale Phase. Ende Juli wurden die Leitungsarbeiten abgeschlossen und seit Anfang August wird an der Pflasterung gearbeitet. 240 Kilogramm wiegt jeder der neuen  Betonpflastersteine. Insgesamt werden 1.160 Quadratmeter in den Farben weiß und grau verlegt. Ab 13. September wird mit einem dreitägigen »Wiedereröffnungsfest« die Fertigstellung gefeiert. Dabei stehen Livemusik, Workshops und ein Frühschoppen auf dem Programm. Hausbesitzer und Geschäftsleute am Hohen Platz zweifeln allerdings daran, dass der Termin eingehalten werden kann.

Schließlich war die Totalsperre des Hohen Platzes ursprünglich von 17. Juni bis 23. August geplant, diese Frist wurde, wie sich jeder selbst ein Bild machen kann, bereits überschritten. Noch dominieren Bagger, Walzen und Bauarbeiter das Bild am Hohen Platz. Der Ärger bei den Geschäftsleuten ist groß.  Seit Juni sind ihre Geschäftslokale nur erschwert erreichbar, am Nachmittag gehe laut einigen Unternehmern die Kundenfrequenz Richtung Null.

»Außerdem sind durch die Bauarbeiten Schäden an den alten Häusern entstanden. Einige Gebäude sind über 500 Jahre alt. Ich erwarte mir schon eine finanzielle Unterstützung für die Behebung dieser«, sagt Gertraud Waschier. Kritisiert wird von der ehemaligen Obfrau der Werbegemeinschaft auch, dass der Informationsfluss zwischen Stadtgemeinde und der Werbegemeinschaft versiegt ist. »Wir haben schon wochenlang keine Informationen mehr erhalten und wissen nicht einmal, wann die Baustelle endlich fertig ist und der Hohe Platz wieder geöffnet wird«, meint Waschier. Und auch mit der Parkplatzsituation am neuen Hohen Platz haben die Geschäftsbetreiber keine Freude.

Nach der Fertigstellung wird es nur noch 30 Minuten Gratis-Parken geben, bisher war es eine Stunde. Außerdem stehen aufgrund der Umgestaltung künftig nur noch sieben bis acht Parkplätze zur Verfügung.

»Durch die Arbeiten sind Schäden an Gebäuden entstanden. Ich erwarte Hilfe bei der Sanierung«
Gertraud Waschier, Juwelier Waschier

»Beim Rathaus werden die ganzen Parkplätze von den Mitarbeitern der Stadtgemeinde zugeparkt und Kunden der Geschäfte am Hohen Platz finden keine freien Parkflächen. Da muss etwas unternommen werden«, lässt Waschier ihrem Ärger freien Lauf.

Übrigens: Nächstes Jahr wird die Johann-Offner-Straße umgebaut und daher wochenlang  für den Verkehr gesperrt sein. Dann dürfen sich die Betriebe  beim Bardel-Eck wieder über eine Baustelle direkt vor ihren Geschäftslokalen »freuen« ...

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