„Unterricht einmal anders“Ausgabe | Mittwoch, 27. Juni 2018

Mitte Mai hieß es für die Schü- ler von drei Klassen der PNMS Maria Loretto wieder „Unter- richt einmal anders“. Bei den Gewerbetagen, die in Koopera- tion mit dem Verein Lavanttaler Wirtschaft abgehalten werden, können die Schüler in verschie- dene Berufsgruppen hinein- schnuppern.

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ST. ANDRÄ. Mitte Mai hieß es für die Schüler von drei Klassen der PNMS Maria Loretto wieder „Unterricht einmal anders“. Bei den Gewerbetagen, die in Kooperation mit dem Verein Lavanttaler Wirtschaft abgehalten werden, können die Schüler in verschiedene Berufsgruppen hineinschnuppern.

 

„Wir bringen Farbe ins Leben“

Malermeister Markus Niessl und Geschäftsführerin Sabrina Tiefenbacher von der Firma „Malerei und Raumgestaltung Tiefenbacher“ sowie Klassenvorständin Isolde Ibel brachten den Kindern der ersten Klasse den Beruf des Malers durch kreative Gruppenarbeiten näher. Die Schüler kreierten wunderschöne Mustertafeln, die an einer Wand im Vorraum des Klassenzimmers angebracht wurden. Weiters gestalteten die Mädchen und Buben Keilrahmen, die sie mit nach Hause nehmen durften. Außerdem lernten sie den Zauber der Farbenlehre kennen und ihre mathematischen Kenntnisse wurden auf die Probe gestellt. Neben der praktischen Arbeit erfuhren die Schüler, wie man die Werkzeuge des Malers richtig einsetzt und welche Schutzmaßnahmen in diesem Berufsalltag von großer Bedeutung sind.

 

Architekt und Baumeister für einen Schultag

Ihr Klassenzimmer mit der Lagerhalle der Firma Johann Müller GesmbH haben die Schüler der zweiten Klasse getauscht. Dieser Tag stand unter dem Motto „Architekten und Baumeister der nächsten Generation“. Die Kinder wurden von Wolfgang Müller, Geschäftsführer der Baufirma Johann Müller GesmbH, Barabara Holtsch-Quendler (WKO-Kla- genfurt/Innung Bau) und den Lehrerinnen Waltraud Müller-Domnig und Monika Glaser betreut.

Am Firmengelände wurden die Schüler von Baumeister Wolfgang Müller und seinen Mitarbeitern Hermann Riegler, Günther Schein und Norbert Hohlrieder begrüßt. Die Mädchen und Buben wurden in die Lagerhalle der Firma geführt und mit T-Shirts und Handschuhen aus- gestattet. Sie bekamen Informationen rund um den Beruf des Maurers. Weiters wurden sie durch das Betriebsgelände und die Büroräume geführt.

Nach der Theorie kam die praktische Anwendung. Es wurde mit Feuereifer gemessen, gelotet, gerechnet, gemischt und eine kleine Mauer aufgestellt. Jeder einzelne Schüler durfte ein kleines Stück mauern, einen Kaminschlauch aufstellen und mit dem Nivelliergerät messen.

 

Schüler im Autohaus Saloschnik

Die dritte Klasse verbrachte ihren Gewerbetag im Autohaus Saloschnik. Nach der Begrüßung durch den Geschäftsführer Erich Saloschnik sowie durch seine Mitarbeiterinnen Martina Riedl und Gabriele Saloschnik wurden die Kinder gleich direkt mit der Materie konfrontiert. Im theoretischen Teil ging es vor allem darum, den Schülern die Vielfältigkeit der verschiedenen Lehrberufe im Autohaus zu zeigen. Auch das Konzept „Autohaus als Wirtschaftsbetrieb“ und das interne Zusammenspiel der einzelnen Bereiche (Verkauf, Büro, Werkstätte und Lager) kamen dabei nicht zu kurz. Im Anschluss an eine kurze Pause ging es tatkräftig zur Sache. Im praktischen Teil durften sich die Schüler als KFZ-Techniker betätigen – natürlich unter professio- neller Aufsicht von ausgebildeten Facharbeitern sowie Klassenvorstand Waltraud Pototschnig. Zu den Aktivitäten zählten das Prüfen von Ölständen und Batterien, das Wuchten von Reifen, das Reifenwechseln sowie die elektronische Fehlerüberprüfung mit Hilfe von entsprechenden Prüfgeräten.

 

WOLFSBERG/SALZBURG. Über 8.000 Jugendliche feierten das Pfingstfest in Salzburg, das durch die Loretto-Gemeinschaft schon zum 19. Mal organisiert wurde. Unter den Teilnehmern war auch eine Gruppe aus Kärnten. Die Stadtpfarre Wolfsberg mit Kaplan Christoph Kranicki hat bereits zum dritten Mal am Fest in Salzburg teilgenommen. Heuer ging es gemeinsam mit einer Gruppe aus der Pfarre Bad St. Leonhard mit Pfarrprovisor Martin Edlinger und einer Gruppe aus St. Veit im Jauntal mit dem Pater Johannes Rosenzopf nach Salzburg.

 

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