Das neue Festival »Lavantiade« soll in St. Andrä die Sommermonate mit Kunst und Konzerten belebenAusgabe 27 | Mittwoch, 3. Juli 2019

Heuer findet erstmals die »Lavantiade« in St. Andrä statt. Konzerte, Ausstellungen und Kinovorstellungen stehen auf dem Programm, das bis zum 14. September reicht. Heute, Mittwoch, 3. Juli, wird die Ausstellung von Alois Köchl in der Galerie II eröffnet.

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St. Andrä. Der Carinthische Sommer hatte im Vorjahr auch ein Programm in St. Andrä. Heuer, zum 50-Jahr-Jubiläum, konzentriert sich das Festival auf seine Kernregion Ossiach. 

Eigenes Kulturprogramm

Um dadurch aber kein »Kulturloch«, wie Stadträtin Reinelde Kobold-Inthal es bezeichnet,  in St. Andrä entstehen zu lassen, stellte die Stadtgemeinde mit dem Kulturreferat nun ein eigenes kulturelles Sommerprogramm mit dem Namen »Lavantiade« auf die Beine. Es umfasst drei Kinovorstellungen, eine Ausstellung und drei Konzerte. Eine Lesung mit dem Leiter des Kriminalmuseums Graz, Christian Bachhiesl, fand bereits am 27. Juni statt (die Unterkärntner Nachrichten berichteten). »Nach fünf Jahren Pause gibt es heuer wieder ein Arkadenkino«, freut sich Kobold-Inthal (Details siehe Info-Box). Die Filme werden an drei Terminen im Arkadenhof der Domkirche gezeigt.

Am 3. Juli wird in der Galerie II die Ausstellung von Alois Köchl eröffnet, die dann bis zum 31. August zu sehen sein wird, und ab 30. August gibt es drei Konzerte im Rathausfestsaal mit Per Mathiesen, Marc Ribot und dem Radio.String.Quartet. 

Für das anspruchsvolle Programm zeichnet Künstler Manfred Mörth verantwortlich. Er hat im ersten Jahr der »Lavantiade« (die Wortkreation stammt von Dechant Gerfried Sitar) keine besondere Erwartungshaltung an das neue Festival: »Wir hoffen, dass wir den Geschmack der Bevölkerung treffen und sie das Angebot annehmen.«

Ebenfalls mit im Boot der »Lavantiade« ist das erste St. Andräer Autokino am Sportplatz, das vom Verein »Attraktives St. Andrä« am 19. und 20. Juli organisiert wird. »Unsere Termine passen genau zwischen jene des Arkadenkinos«, sagt Marco Radl, der mit Joachim Liebhart und Anton Meyer jun. zum Kernteam des Vereins gehört, der unter anderem auch den Adventmarkt veranstaltet. Von den Reaktionen in den Sozialen Medien auf das Autokino sind Radl und Liebhart begeistert: »Wir haben sehr positive Rückmeldungen erhalten.«

Auf eine positive Resonanz auf die »Lavantiade« hoffen auch Kobold-Inthal und Mörth. Nach dem Ende der Saison soll das Festival evaluiert werden. »Wenn alles passt, planen wir sicher eine Fortführung«, so die Kultur-Stadträtin abschließend.

Termine:

3. Juli: Vernissage Alois Köchl in der Galerie II um 18.30 Uhr.

6. Juli: Arkadenkino »Bruder Sonne, Schwester Mond«, 21 Uhr.

12. Juli: Arkadenkino »Clockwise – Recht so, Mr. Stimpson«, 21 Uhr.

19. Juli: Autokino »25 km/h«, Einfahrt ab 19.30 Uhr, Filmstart 21 Uhr.

20. Juli: Autokino »Baby Driver«, 21 Uhr.

26. Juli: Arkadenkino »Sterben für Anfänger«, 21 Uhr.

30. August: Konzert Per Mathisen »Heavy Weather – In the Spirit of Joe Zawinul«

7. September: Konzert Marc Robot »Songs of Resistance«

14. September: Konzert »Radio.String.Quartet«.

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