Für die jungen Wirte ist Fairness das Grundprinzip ihres VereinsAusgabe | Mittwoch, 3. Juli 2019

»Die jungen Wirte Wolfsberg«, wie der Verein zukünftig heißen wird, hat das Projekt Stadtfest selbst in die Hand genommen. Die Planungen für die erstmalige Umsetzung des Fests laufen bereits auf Hochtouren.

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Unterkärntner Nachrichten Redakteur Philipp Tripolt Von Philipp Tripolt tripoltno@spamunterkaerntner.at
Nadine Maurer (Mambos), Christoph Mellunig (Sixties), Manuel Wutscher (Embassy), Lukas Peinsitt (Stones), Margot Nössler (Maxy‘s), Dominic Himmel (Segafredo) und Nico Grilz (Sixties und Monte Lupo) (v. l.) feilen am »Fest der jungen Wirte Wolfsberg«. Foto: KK

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Wolfsberg. Wie die Unterkärntner Nachrichten in der vergangenen Ausgabe berichteten, haben sich die Wolfsberger Jungwirte zusammengeschlossen. Das Ziel: Ein Stadtfest soll, mit der Unterstützung der Stadtgemeinde, in kurzer Zeit auf die Beine gestellt werden. Ausständig war bis dato noch der Verein, der das Fest veranstalten wird. Die Vereinsgründung ist mittlerweile erledigt. »In den nächsten Tagen wird der Verein offiziell eingetragen« erzählt Manuel Wutscher, Geschäftsführer des »Embassy«, und führt fort: »Wir wollten mit dieser Initiative frischen Wind in die Stadt bringen und dabei aber niemanden ausschließen. Es war uns wichtig, dass immer der Verein im Vordergrund steht und nicht einzelne Personen. Alles ist fair geregelt, niemand wird bevorzugt oder benachteiligt. In den Vereinsstatuten haben wir deshalb festgelegt, dass die Organe jährlich durchwechseln.« Heuer fungiert Nico Grilz (Monte Lupo und Sixties) als Obmann, sein Stellvertreter ist Dominic Himmel (Segafredo). Das Amt des Schriftführers hat Manuel Wutscher inne. Er wird von Lukas Peinsitt (Stones) stellvertreten. Vervollständigt wird der Vorstand im ersten Jahr von Nadine Maurer (Mambos) als Kassierin, die von Margot Nössler (Maxy‘s) vertreten wird. Die restlichen Vereinsmitglieder nehmen Beiratsfunktionen ein. Joachim Liebhart fungiert beispielsweise als Vereinssprecher. 

Fairness und Ideen
Veranstaltet wird das »Fest der jungen Wirte Wolfsberg«, wie die Veranstaltung heißen wird, am Bleiweiß-Parkplatz. Und auch hier setzen die Jungwirte auf Fairness, wie Manuel Wutscher verrät: »Jeder Wirt hat seinen Stand, aber die Platzvergabe wird zugelost. Auch die Getränke und -preise werden einheitlich sein. Einzig ein spezielles, zum Lokal passendes Getränk wird jeder Gastronom anbieten. Den Standplatz, den man heuer hatte, kann man im Folgejahr nicht mehr bekommen.«

Folgejahr? Ja, die jungen Wirte denken auch bereits an eine Fortführung des Fests, denn »es soll nicht nach einem Fest wieder alles verpuffen. Mit dem Verein hat jeder seine Aufgaben und Pflichten, die für eine möglichst gute Umsetzung bürgen sollen. Wir haben auch für die Zukunft schon die eine oder andere gute Idee, aber das stellen wir aktuell noch hinten an. Jetzt wird der Fokus auf Anfang August gelegt und die Zeit drängt bereits. Unsere WhatsApp-Gruppe glüht, jeden Tag tauchen neue Ideen auf, die wir umsetzen möchten.«

Unterstützt wird der Verein von der Stadtgemeinde, die in die Rolle des Co-Veranstalters schlüpft und bei der Umsetzung behilflich ist. »Stadtrat Stückler hat uns bereits ganz tolle und viele Unterstützungen zugesagt und mit einem gelungenen Fest wollen wir uns für den Einsatz bedanken«, weiß Wutscher.

Positiver Nebeneffekt
Aufgrund der Besprechungen treffen sich die Jungwirte regelmäßig in jeweils anderen Lokalen. »Durch den Verein haben wir ein ganz anderes Verhältnis zueinander, das ist ein toller Nebeneffekt«, so Wutscher abschließend.

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