55 Mitglieder sind dabeiAusgabe | Mittwoch, 29. Mai 2019

Seit 2014 gibt es den Westernreitverein »Equitation Club Schullerhof«. Die Mitglieder haben gerade ihre erste Vereinsmeisterschaft abgehalten und sind auch, wenn sie gerade nicht im Sattel sitzen, sehr aktiv.

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Granitztal. Bereits seit fast fünf Jahren gibt es den Westernreitverein »Equitation Club Schullerhof«. Heuer im Mai trugen die Mitglieder erstmals eine Vereinsmeisterschaft aus. Von den insgesamt 55 Mitgliedern nahmen 25 an diesen internen Meisterschaften teil. Es galt, die besten Reiter in den Bewerben Ranch Riding, Newcomer, All Around, Pleasure, Trail und in der Königsdisziplin Reining zu ermitteln (Erklärung siehe Info-Box). 

»Unser Verein besteht aus aktiven Reitern und unterstützenden Mitgliedern«, erklärt Obfrau Viktoria Lesicnik, »Fast alle aktiven Reiter, die auch an Turnieren teilnehmen, waren bei den Vereinsmeisterschaften dabei.« Die Titel in den jeweiligen Klassen holten sich Obfrau Lesicnik, Stefanie Mauritsch und Tanja Grolp. Die Königsdisziplin entschied Ewald Kanatschnig für sich, der außerdem in der Kategorie All Around gewann und sich auch den Wanderpokal »Schullerhoftrophy Reining« holte. Bester Newcomer  (dieser Bewerb war offen für alle Altersklassen) wurde Julian Mammel.

Die Quarter Horses

Die Leistungen der Reiter bewertete der Reining-Europameister 2016 Max Mammel, der mit seiner Familie den Schullerhof in Weissenegg im Granitztal betreibt. »Wobei Verein und Hof zwei verschiedene Dinge sind«, betont Lesicnik. Geritten wird beim Westernreiten in erster Linie auf sogenannten Quarter Horses. 

Diese amerikanische Rasse gilt mit über 4,6 Millionen registrierten Pferden als zahlenmäßig größte der Welt. Ihr Name leitet sich ab von den vor allem in den Südstaaten einst sehr beliebten Viertelmeilenrennen (Quarter Mile Races), bei denen immer zwei Reiter gegeneinander antraten. Die Tiere gelten als freundlich, ausdauernd, nervenstark und lernfähig und wurden gerne von den Cowboys für die Arbeit mit Rindern eingesetzt.

Von den Cowboys abgeschaut

Was das Besondere am Westernreiten ist? »Es ist eine angenehmere Art zu reiten für Mensch und Pferd, die sich aus der Reitweise der Cowboys entwickelt hat«, klärt Lesicnik auf. Und die Reitweise der Cowboys musste möglichst angenehm sein, denn sie saßen und sitzen im Zuge ihrer Arbeit den ganzen Tag im Sattel. 

Die Mitglieder des »Equitation Club Schullerhof« sind auch, wenn sie nicht gerade im Sattel sitzen, überaus aktiv. So werden jedes Jahr gemeinsame Aktivitäten, wie etwa ein Badmintonturnier, Blütenwanderungen und Ausflüge unternommen. Jeden ersten Samstag im Dezember gibt es einen Adventmarkt am Pferdehof, den der Verein organisiert. »Unser Club ist ein Verein für Reiter und Freunde des Reitsports. In erster Linie geht es um die Gemeinschaft und die Leidenschaft zu Pferden«, ergänzt Lesicnik.

Soziales Engagement

Außerdem ist es den Reitern wichtig, soziales Engagement zu betreiben. So übergab der Verein im August des Vorjahres eine Spende in der Höhe von 1.000 Euro an ein Kind mit körperlicher Behinderung aus dem Lavanttal. Das Geld wurde für Therapien verwendet.

Neue Mitglieder sind im Verein übrigens herzlich willkommen.

Equitation Club Schullerhof

Facebook: /Equitation-Club

Reining: Eine Disziplin im Westernreiten, die sich aus der Arbeit der Cowobys mit den Rindern entwickelt hat. Es gilt, mehrere Manöver (Zirkel, Spin, Sliding Stop) im Galopp zu reiten.

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