Zebrastreifen gefordertAusgabe | Mittwoch, 8. Mai 2019

Reger Lkw-Verkehr herrscht auf der Lavamünder Bundesstraße auf Höhe der NMS. Einen Zebrastreifen für Schüler gibt es aber nicht. Er wird jetzt von Gemeinderat Fischer vehement eingefordert. Auch der Bürgermeister ist dafür, es gilt aber, zuvor Probleme zu lösen.

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Lavamünd. »Da es sich um eine  sehr unübersichtliche Stelle handelt und der Schwerverkehr – dieses Teilstück befahren täglich mehr als 1.000 Lkw  – enorm ist, bereitet uns der Status quo große Sorgen.« Mit diesen Worten schildert der Lavamünder Gemeinderat Ingo Fischer (FPÖ) die Situation auf der Bundesstraße B 80 im Bereich der Neuen Mittelschule in der Gemeinde. »Hier gilt zwar Tempo 50, doch nicht alle Lenker halten sich daran«, so Fischer, der einen sicheren Übergang in Form eines Zebrastreifens fordert. Laut dem Gemeinderat überqueren immer wieder Schüler der NMS die Straße: »Noch ist nichts passiert – noch.«

Den gesamten Bericht finden Sie in der Ausgabe Nr. 20 der Unterkärntner Nachrichten.

Lavamünd. »Da es sich um eine  sehr unübersichtliche Stelle handelt und der Schwerverkehr – dieses Teilstück befahren täglich mehr als 1.000 Lkw  – enorm ist, bereitet uns der Status quo große Sorgen.« Mit diesen Worten schildert der Lavamünder Gemeinderat Ingo Fischer (FPÖ) die Situation auf der Bundesstraße B 80 im Bereich der Neuen Mittelschule in der Gemeinde. »Hier gilt zwar Tempo 50, doch nicht alle Lenker halten sich daran«, so Fischer, der einen sicheren Übergang in Form eines Zebrastreifens fordert. Laut dem Gemeinderat überqueren immer wieder Schüler der NMS die Straße: »Noch ist nichts passiert – noch.«

 In der Lavamünder Kommunalpolitik wird laut Fischer bereits seit langem über das Thema diskutiert, »es geht aber nichts weiter«. Auch das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) ist eingebunden, im Herbst vergangenen Jahres hätten Maßnahmen gesetzt werden sollen. Fischer: »Geschehen ist leider nichts.« 

Der Lavamünder Bürgermeister Josef Ruthardt sagt, die Gemeinde könne auf eigene Faust nichts unternehmen, ohne Gesetze zu übertreten. Und: »Das KFV ist zuständig und hat Vorschläge gemacht.« Bei der Umsetzung gebe es aber Probleme.

So sei ein Übergang geplant, ungeklärt ist aber, wo er platziert werden soll. Dazu soll die dortige Bushaltestelle eine Überdachung erhalten, wofür ein Teil eines dahinter liegenden Grundstücks benötigt wird. Bisher konnte mit einem betroffenen Anrainer darüber aber keine Einigung erzielt werden. Ein weiterer Knackpunkt laut Ruthardt: »Das Kuratorium für Verkehrssicherheit schlägt vor, den Bus auf der Straße statt in einer Bucht anhalten zu lassen. Das will die Gemeinde nicht, denn bei 1.000 Lkw pro Tag kann sich schnell ein Stau entwickeln.« Trotzdem werde das Konzept umgesetzt, »in absehbarer Zeit«, so der Bürgermeister.

Vom Kuratorium für Verkehrssicherheit heißt es: »Mit Anfang 2018 startete das Pilotprojekt ›Sichere Mobilität für Zehn- bis 14-Jährige‹ in den Gemeinden Arnoldstein, Brückl und Lavamünd. Unter Einbeziehung von Experten des KFV wurden in diesem Zusammenhang diverse Maßnahmen diskutiert, um die Kinder und Jugendlichen zur aktiven Mobilität sowohl auf Schul- als auch Freizeitwegen anzuregen.« Was die Umsetzung der Maßnahmen betreffe, sei man über den Letztstand nicht informiert –  und ersucht, mit der Gemeinde in Kontakt zu treten ... 

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