Neue Wohnhäuser in der InnenstadtAusgabe | Donnerstag, 21. März 2019

Das derzeitige Haus »glänzt« mit schiefem Dach und schlechtem Allgemeinzustand. Es macht drei neuen Wohndomizilen samt einer Tiefgarage und viel Grün Platz, die zum Reckturmweg hin gebaut werden.

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Wolfsberg. Das Projekt ist vorgeprüft, auch die Ortsbildpflegekommission hat sich schon damit befasst. In der Johann-Offner-Straße werden statt eines Gebäudes gleich drei neue Wohnhäuser entstehen. Richtig gelesen. Um ihnen Platz zu machen, muss das augenscheinlich marode Haus mit der Nummer 5 weichen. Es tut sich etwas in Wolfsberg.

Wer das Haus gekauft hat, wird noch geheim gehalten. Dem Vernehmen nach soll es sich um einen Investor aus der Steiermark handeln. Fix ist dagegen jener Mann, der die geplanten Wohnungen verkaufen wird: der Immobilienmakler Karl Kostmann. Im Gespräch mit den Unterkärntner Nachrichten bestätigt er das Projekt und sagt: »Das jetzige Gebäude ist mehr als baufällig, dazu besteht kein Denkmalschutz. Es wird abgetragen und durch drei neue Häuser ersetzt, die zum Reckturmweg hin errichtet werden.«  Es soll aber keine Betonwüste entstehen, sondern zwischen den Gebäuden jede Menge Grün erhalten bleiben. Der Niveauunterschied von 19 Metern – die Offner-Straße liegt 461 Meter über dem Meeresspiegel, der Reckturmweg bereits 480 Meter – wird berücksichtigt. Kostmann drückt es so aus: »Wir nehmen nichts weg.«

Um die künftigen Bewohner nicht mit dem gravierenden Parkplatzproblem in diesem Viertel – wir berichteten – zu belasten, ist auch eine Tiefgarage mit 34 Plätzen geplant, deren Zufahrt in der Offner-Straße liegen wird. Um für sie Platz zu schaffen, wird es im Erdgeschoss nicht mehr wie jetzt zwei Geschäfte geben – derzeit befinden sich dort ein Kebap-Imbiss und der Salon »Frisur Pur« –, sondern nur mehr eines. Die Hauseingänge werden vom Reckturmweg aus erreichbar sein. 

Keine Sorge um das Ortsbild 

Um die Einheitlichkeit der Offner-Straße muss sich laut Kostmann kein Wolfsberger Sorgen machen: »Wir werden die neue Fassade an die bestehenden angleichen, das wurde auch von der Ortsbildpflegekommission so vorgeschrieben.« 

Der Zeitpunkt des Baubeginns ist vorgegeben. »Angefangen wird, wenn 70 Prozent der Wohnungen verkauft sind«, sagt Kostmann, »denn es soll keinesfalls eine Geisterimmobilie entstehen. Ich denke aber, dass das Projekt angesichts der zentralen Lage, der Grünflächen, der Tiefgarage und der großzügigen Balkone ein Hit wird.«

Tatsächlich kann es nur besser werden. Denn das jetzige Gebäude ist mit schiefem Dach und schlechtem Gesamtzustand keine Augenweide. 

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