Gelungene Premiere der Leonharder FaschingsgildeAusgabe | Mittwoch, 13. Februar 2019

Ein abwechslungsreiches Programm aus Show, Tanz, Gesang und einer ordentlichen Portion Humor sorgte bei den Sitzungsbesuchern für Lacher am laufenden Band, Beifall und stehende Ovationen.

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Bad St. Leonhard. »Uns gibt es seit 45 Jahren. Wenn ich in den Saal blicke, gibt es einige schon länger«, scherzte der Präsident der Bad St. Leonharder Faschingsgilde, Erich Schatz, zu Beginn der Sitzung. Der Gildenpräsident konnte zum Auftakt zahlreiche Ehrengäste begrüßen. Unter ihnen, neben Vertretern der Gemeinde, der Landespräsident des »Bundes Österreichischer Faschingsgilden«, Bruno Arendt, mit Gattin Margret, das Villacher Prinzenpaar sowie Landespräsident-Stv. Martin »Daxi« Daxkobler mit einer Delegation der »Stadtrichter zu Clagenfurt«.

Grund genug für Vzbgm. Dieter Dohr, um zu Ehren der Klagenfurter und Villacher Gäste »Wo geht‘s den Leuten guat? In Klagenfuat« und »Wir singen Lei Lei« zum Besten zu geben. Präsident Schatz nahm sich kein Blatt vor den Mund und stellte fest, dass der »Badido«-Chef besser kocht. Das Publikum war mit Schatz einer Meinung.

Ein Lacher folgt dem nächsten
Nach dem ersten Auftritt der Damengarde philosophierte »Leonhar – da Vrici« (Fritz Huber) »mit spitzer Feder und scharfer Zunge« über die heimische Politik und kam zu dem Schluss: »Unser Rathaus wurde im Stil des Depressionismus erbaut«.

Für herzhafte Lacher sorgte die Ehediskussion zwischen »Neaß und Heini« (Viktor Schmerlaib und Gerhard Penz) – von Präsident Schatz als »knuspriges Weib und mächtiger Leib« angekündigt.

Manfred Nestler unterhielt, gemeinsam mit Franz Stoni, als Almhalter gekonnt das Publikum: »Ich kriege von meiner Frau alles, was ich will. Aber nur, wenn ich nichts brauche.« Er wusste zudem auch, warum die Bauern so große Nasenlöcher haben: »Weil senan die Luft nix kostet.«
Der MGV Bad St. Leonhard widmete sich der heimischen Landwirtschaft und freute sich, wie schön die Gülle gespritzt wird und gab zudem mit dem »Chickenbauer-Blues« gesangliche Einblicke in das Hühnerbauerleben.

Tanz und Show
Die zweite Showhälfte eröffnete die Männergarde, die zum Thema »Moulin Rouge« tiefe Einblicke gab. Sie machte Platz für die Bienen Maja und Willi (Hubert und Hans Karner), die über allerhand Stadtgeschehen plauderten. Hier durften auch Gildenpräsident Schatz und Vzbgm. Dohr ordentlich einstecken.
Eine Choreographie zu Musik der 80er Jahre, sorgte für Begeisterung, der auch das Villacher Prinzenpaar nicht widerstehen konnte und sich den Weg auf die Bühne bahnte.

Highlight des Abends war die Schlussnummer »Show Block« – moderiert von Ulli Lackner. Als Restaurantkritikerin Pepi Birnstingl führte sie äußerst humorvoll durch das »Fest der Genüsse«. Foodbloggerin Cooking Cori (Corinna Mellunig) mit Mann (Daniel Schriefl), der italienische Sänger »Gari Baldi« (Franz Schatz), die Amigos (Franz Dohr und Hans Pichler), die Sexbombs (Corinna Mellunig und Michaela Schatz), Elvis (Gerhard Darmann) sowie Franz Stoni, der für seine Cordula sang, sorgten für stehende Ovationen und Zugaben am laufenden Band.

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