Larissa Marolt im Gespräch mit den Unterkärntner NachrichtenAusgabe | Mittwoch, 6. Februar 2019

Larissa Marolt aus St. Kanzian gewann die erste Staffel von »Austria’s Next Topmodel«, war beim »Dschungelcamp«, »Let’s Dance« dabei und stand lange Zeit für »Sturm der Liebe« vor der Kamera. Mit den Unterkärntner Nachrichten hat sie über ihre Karriere gesprochen.

E-Mail

19530 Kommentare

Meist gelesen

Artikel

Sie stehen schon seit jungen Jahren als Model und Schauspielerin auf der Bühne. War das bereits Ihr Kindheitstraum?
Meine Leidenschaft habe ich am Stadttheater Klagenfurt entdeckt, als ich im Jugendtheaterclub mitwirkte.

Wie kamen Sie zur Schauspielerei?
Eigentlich durch den Jugendtheaterclub. Dort habe ich von diversen Castings erfahren. So habe ich mit 15 Jahren für die Möbelkette Lutz Werbung mit Ottfried Fischer drehen dürfen. Das war damals, obwohl ich keine Sprechrolle hatte, sehr aufregend für mich. Und danach kamen die ersten kleineren Rollenangebote  wie zum Beispiel für  die Sat1-Telenovela »Anna und die Liebe« oder die deutsche Seifenoper »Eine wie Keine«.

2009 wurden Sie Siegerin der ersten Staffel von  Austria’s Next Topmodel  und damit qualifizierten Sie sich auch für Germanys Next Topmodel. Dabei kamen Sie auf Platz acht. Ist die Konkurrenz in Deutschland so viel größer? 
Konkurrenz gibt es immer und überall. Es kommt immer darauf an, welcher Typ gerade gefragt ist und ob man dem Zeitgeist entspricht.

2016 waren Sie Cover-Girl vom legendären Bikini-Kalender vom Sportmagazin. Wie ist es dazu gekommen? Haben die Fotoshootings mit Toni Polster Spaß gemacht? Was ist Toni für ein Typ? 
Ich wurde direkt angefragt. Das war wirklich ein schönes Shooting in Paris. Die Zusammenarbeit mit dem gesamten Team war toll und Toni Polster habe ich als sehr sympathischen Menschen kennen gelernt.

Zunächst hatten Sie mehr Engagements als Model, heute scheint Ihnen das Schauspiel jedoch wichtiger zu sein. Was gefällt Ihnen besser – Modeln oder Schauspielern?
Diese Frage kann ich leicht beantworten. Meine Leidenschaft ist das Schauspiel und das war schon immer so. Aber das eine schließt das andere überhaupt nicht aus. Viele Schauspielerinnen arbeiten auch als Model.

Bei der RTL-Show »Let’s Dance«haben Sie mit ihrem Tanzpartner Massimo Sinato den vierten Platz belegt. Sind Sie eine leidenschaftliche Tänzerin? 
Ich tanze wirklich sehr gerne.

Der Durchbruch für Sie kam im Jahr 2014 mit dem Auftritt bei »Ich bin ein Star – Holt mich hier raus«. Danach hing Ihnen lange Zeit das Zicken-Image an. Hat Sie das gestört? 
Wenn man als Zicke eine Frau bezeichnet, die ehrlich und direkt ihre Meinung sagt und zu dieser auch steht, habe ich damit kein Problem.

Im Oktober 2018 sind Sie von »Sturm der Liebe« ausgestiegen, ab 9. März sind Sie wieder in fünf Folgen zu sehen. Wie kam es zu diesem Comeback? 
Ich wurde angefragt und ich habe sehr gerne »Ja« gesagt, denn ich freute mich auf eine weitere Zusammenarbeit mit dem gesamten Team.

Welche Projekte stehen bei Ihnen in Zukunft an? Gibt es schon konkrete Pläne? 
Ja, es gibt schon neue Projekte, die auch demnächst bekannt gegeben werden. Jetzt darf ich allerdings noch nicht darüber sprechen.

Ihre Partner waren ja meist etwas älter als Sie. Haben Sie ein Faible für ältere Männer? 
Ich würde nicht sagen, dass ich ein Faible für ältere Männer habe, doch es ist richtig, dass meine Partner immer etwas älter waren als ich.

Ihre Eltern betreiben am Klopeiner See einen Hotelbetrieb. Hat sich Ihre Bekanntheit auf den Betrieb ausgewirkt? 
Es fragen schon viele Gäste nach mir und natürlich wurde nicht nur der Betrieb meiner Eltern, sondern der Klopeiner See schon bekannter durch mich, denke ich, zumal ich für einige TV-Shows und -Berichte  auch zu Hause gedreht habe.

Wenn Sie in Kärnten unterwegs sind, erkennt man Sie auf der Straße? Werden Sie oft von Leuten angesprochen bzw. um ein schnelles gemeinsames Foto gebeten? 
Das passiert sehr oft, sowohl in Österreich, als auch in Deutschland.

Sie sind ja beruflich viel unterwegs. Wie oft sind Sie noch am Klopeiner See? 
Ich versuche regelmäßig nach Hause zu kommen, für mich ist meine Heimat noch immer der schönste Ort der Welt.

Was bedeutet Heimat bzw. Südkärnten für Sie? 
Das ist meine Heimat, hier habe ich meine Wurzeln.

0 Kommentare Kommentieren

Keine Kommentare gefunden!

Liebe Leserinnen und Leser, in diesem Kommentarbereich prüfen wir alle Beiträge, bevor sie veröffentlicht werden. Ihr Kommentar erscheint, sobald er gesichtet wurde.

Bitte melden Sie sich an, um die Beiträge zu lesen oder zu kommentieren.AnmeldenHier Registrieren