Natur erleben in den NockbergenAusgabe | Mittwoch, 6. Februar 2019

Wanderwege, Natur mit umfangreicher Tier- und Pflanzenwelt locken die Besucher im Sommer an. Im Winter sind die vier Skigebiete der Region und zahlreiche Loipenkilometer für den Tourismus wichtig.

E-Mail

0 Kommentare

Meist gelesen

Artikel

Nockberge. Mit über 500.000 Nächtigungen im vergangenen Jahr spielt der Tourismus in den Nockbergen eine große Rolle. Mehr als 500 Unterkunftsbetriebe mit rund 6.300 Betten stehen für die Besucher bereit. Loipen, Winterwanderwege, Eisflächen und ein großes Angebot an Pistenkilometern in vier verschiedenen Skigebieten sorgen für viel Wintertourismus. Aber auch im Sommer kann die Region mit ihrer Natur und der einzigartigen Landschaft überzeugen.

Schnee- und Pistenspaß
In der Winterzeit präsentieren sich die schneeweißen Berge mit den vier Skigebieten Turracher Höhe, Hochrindl, Falkert und Innerkrems, die mit präparierten Pisten aufwarten.

Für ein winterliches Erlebnis, abseits der Pisten, sorgt der Nockberge-Trail. Eine Skitour mit vier Tagesetappen führt über Katschberg, Innerkrems, Turracher Höhe, Falkert und Bad Kleinkirchheim.

Der Biosphärenpark
In den Bundesländern Kärnten und Salzburg befindet sich mit einer Gesamtfläche von rund 1.500 Quadratkilometern der Biosphärenpark Nockberge, der damit der größte Biosphärenpark Österreichs ist. Das Gebiet rund um die Kärntner Nockberge und den Salzburger Lungau wurde 2012 von der UNESCO mit dem Prädikat »Biosphärenpark« ausgezeichnet. In Kärnten erstreckt er sich auf einer Fläche von 480 Quadratkilometern über die vier Gemeinden Bad Kleinkirchheim, Krems in Kärnten, Radenthein und Ebene Reichenau. Seit jeher wird auf die nachhaltige landwirtschaftliche Nutzung nach alten, langjährigen Traditionen Wert gelegt.

Flora und Fauna
Einen bekannten Bewohner der Nockberge hört man in der Regel, bevor man ihn sieht. Die Murmeltiere kommunizieren untereinander mit hohen, schrillen Tönen, die  Menschen als Pfiffe wahrnehmen. Weitere Tierarten im Lebensraum Nockberge sind verschiedene Säugetiere, Vögel, Amphibien, Fische und Insekten.

Mindestens genauso vielfältig ist die Pflanzenwelt in den Nockbergen. Eine Besonderheit der Region ist neben der Zirbe auch der Speik. Von Juli bis September kann man den würzigen Duft der Pflanze in den Bergen wahrnehmen. Nur wenige ausgewählte Bauern sind zur Ernte, die Mitte August startet, berechtigt. Begehrt sind dabei aber nicht die Blüten, wie oftmals angenommen wird, sondern die Wurzeln. Sie enthalten ätherisches Baldrianöl, das zur Herstellung von Seifen, Räucherwerk und Salben verwendet wird.

// INFO
Nockberge
Sie sind die westlichste und höchste Gebirgsgruppe der Gurktaler Alpen und erstrecken sich über Kärnten, die Steiermark und Salzburg.
Geprägt wird das Erscheinungsbild durch kuppenartige und grasbewachsene Berggipfel. Der Eisenhut ist mit 2.441 Metern Höhe die höchste Erhebung der Steiermark. Einen zentralen Bereich der Region stellt der Biosphärenpark Nockberge dar.
Web: www.nockberge.at

ThemenReise, Kärnten, Nockberge, Skigebiete, Natur

0 Kommentare Kommentieren

Keine Kommentare gefunden!

Liebe Leserinnen und Leser, in diesem Kommentarbereich prüfen wir alle Beiträge, bevor sie veröffentlicht werden. Ihr Kommentar erscheint, sobald er gesichtet wurde.

Bitte melden Sie sich an, um die Beiträge zu lesen oder zu kommentieren.AnmeldenHier Registrieren