Jubiläumsprogramm des Kultursommers St. PaulAusgabe | Mittwoch, 30. Januar 2019

Das bekannte Unterkärntner Klassikfestival wird heuer 40 Jahre alt. Der neue künstlerische Leiter Siegi Hoffmann hat mit seinem Team ein Programm mit vielen Highlights und neuen KUSO-Extras erstellt und will damit auch jüngeres Publikum ansprechen.

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St. Paul. Ein rundes Jubiläum feiert der St. Pauler Kultursommer heuer. Das größte Klassikfestival Unterkärntens wird 40 Jahre alt. Im und um das Benediktinerstift St. Paul erklingt von 26. Mai bis 15. August ein »Paradies der Klänge« – so das heurige Motto des Kultursommers. Der Bogen des Konzertreigens umfasst Musik aller Stilepochen und verschiedener Genres. Die offizielle Eröffnung findet nach der Festmesse am Pfingstsonntag (9. Juni) im Stiftshof statt.

Neu bestelltes Kuratorium

Verantwortlich für das Programm ist das im Herbst 2018 neu bestellte Kuratorium des Vereines der Freunde des St. Pauler Kultursommers. Dieser Verein veranstaltet das Festival seit 1995, davor wurde es von der Gemeinde organisiert.

Der neue künstlerische Leiter ist der Neuhauser Musikpädagoge und Kulturvermittler Siegi Hoffmann. Mit seinem Team hat er 15 Konzerte, drei Festmessen und drei Kultursommer-Neuigkeiten, sogenannte KUSO-Extras, zusammengestellt. Diese Extras sind KUSO für Kids, KUSO mit Einkehr  und KUSO auf Reisen. 

Bei Ersterem gibt das Collegium Carinthia ein Konzert in der Stiftskirche für Schüler des Stiftsgymnasiums und der NMS St. Paul. 

KUSO mit Einkehr widmet sich Hildegard von Bingen, deren Tod sich heuer zum 840. Mal jährt. »Dafür wurde erstmals ein Kompositionsauftrag an den Klagenfurter Komponisten Günther Mattitsch vergeben, der bei der Hildegard-von-Bingen-Hommage zur Aufführung gelangen wird«, verrät Hoffmann. Eine Festmesse, eine Blüten- und Kräuterwanderung und vieles mehr runden KUSO mit Einkehr ab.

Bei KUSO auf Reisen begeben sich die Teilnehmer einen Tag lang auf die Spuren der Komponisten Gustav Mahler, Johannes Brahms und Alban Berg. 

Erste Kooperation

Erstmalig gibt es auch eine Kooperation mit der Christine Lavant Gesellschaft, die heuer 25 Jahre alt wird. Im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung in der Basilika zu St. Paul werden die beiden Jubiläen am 5. Juli gefeiert. »Es wird ein ›Best of all‹ von Klassikstars aus dem Lavanttal«, betont Hoffmann, »Die Kooperation ist synergetisch wichtig für uns.«

Auch Stargäste beehren den 40. Kultursommer. So werden Stargeiger Benjamin Schmid und die aktuellen Klassik-Rockstars Matthias Bartolomey und Klemens Bittmann in St. Paul konzertieren. Letztere treten das erste Mal in Kärnten auf.

Jüngeres Publikum ansprechen

Hoffmann, der sich seit 1995 ehrenamtlich für den Kultursommer engagiert, will mit dem heurigen Programm auch jüngere Leute ansprechen: »Das ist mir ein großes Anliegen und ich hoffe, dass es gelingt.« Dass der Kultursommer sich einem breiten Publikum öffnet, zeigt das Open-air-Konzert mit dem bekannten Brass-Ensemble »Da Blechhauf’n« im Stifshof.

Demnächst wird als weitere Neuigkeit das neue Logo offiziell vorgestellt, das vom Lavanttaler Werbegrafiker Wolfgang Warzilek entworfen wurde. 

3.500 Besucher kamen im Vorjahr zu den 14 Konzerten und zwei Festmessen. »Der St. Pauler Kultursommer gilt als interessantes Angebot für alle Musikliebhaber unserer Unterkärntner Region. Mit dem Kauf eines KUSO-Abos und dem Besuch der Konzerte wird dieser ›Nahversorger‹ besonderer Musik unterstützt und dessen Fortbestand gesichert«, so Hoffmann.

Pläne gibt es auch schon für das Jahr 2020. Unter dem Titel »Musik aus allen Richtungen« soll es unter anderem eine musikalische Floßfahrt von Lavamünd nach Dravograd geben.

St. Pauler Kultursommer

Das Programm im Detail, sowie Abos gibt es auf der Website www.kuso-stpaul.com

Kontakt: 

office@kuso-stpaul.com

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