Ab Freitag heißt es wieder "Nia gnua" in St. AndräAusgabe | Mittwoch, 30. Januar 2019

Der St. Andräer Fasching ist aus der Lavanttaler und Kärntner Faschingsszene nicht mehr wegzudenken. Die Faschingssitzungen finden seit dem Jahr 1966 durchgehend statt und werden seit sieben Jahren von der Kulturinitiative St. Andrä organisiert.

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St. ANDRÄ. »Nia gnua« bekommen die St. Andräer von ihrem Fasching. Seit 54 Jahren sind die Sitzungen durchgehend fixer Bestandteil der Lavanttaler und Kärntner Faschingsszene. Heuer werden sie bereits zum siebenten Mal von der Kulturinitiative St. Andrä veranstaltet. Die Premiere der insgesamt acht Sitzungen findet am Freitag, dem 1. Februar, statt.

Die Kulturinitiative besteht aktuell aus 43 Mitgliedern, davon stehen 14 als Akteure auf der Bühne. »Die anderen arbeiten in den Bereichen Technik, Wirtschaft, Garde, Akteure, Musik und Tontechnik«, erklärt Obmann-Stellvertreter Andreas Hobel. Er ist verantwortlich für das Gesamtprogramm, die Organisation sowie gemeinsam mit dem langjährigen Mitglied und Technikverantwortlichen Erwin Klade für Technik und Bühne.

Hobel steht heuer gemeinsam mit drei neuen Akteuren auf der Bühne, die seit der Neugründung der Kulturinitiative noch nicht beim Fasching dabei waren. Es sind dies Thomas Schmid, Christoph Murke und Marko Zeiler. »Mit mir gemeinsam sind wir außerhalb der Faschingszeit besser bekannt als A-capella-Formation ›Die Neffen von Tante Eleonor‹«, ergänzt Hobel. Zu den Evergreens des St. Andräer Faschings zählt unter anderem Reinhard Fritzl, der wieder als »Der Aufwecker« für Lacher sorgen wird und heuer sein 30-jähriges Bühnenjubiläum feiert (die Unterkärntner Nachrichten berichteten über ihn  in der Ausgabe Nr. 3/2019).

Brandaktuelle Themen

Um das Programm des St. Andräer Faschings zusammenzustellen, bedarf es jedes Jahr einer langen Vorbereitungszeit. Der Startschuss dazu fällt im August. »Meistens beim Gackern in St. Andrä tauschen wir die ersten Ideen aus«, sagt der Obmann-Stellvertreter. Programmbesprechungen folgen im September,  bis November werden die Nummern dann »in Stein gemeißelt«. Kurzfristige Änderungen gibt es jedoch noch bis zu einer Woche vor der Premiere, wenn sich brandaktuelle Themen für den Fasching aufdrängen. »Dies wird auch in diesem Jahr der Fall sein«, möchte Hobel noch nicht zu viel verraten. Der Fasching ist übrigens nicht das einzige Projekt der Kulturinitiative. Während des Jahres wirken die Mitglieder beim »Lovntoler Sommerfest« mit. Ebenfalls im Sommer sind Kabarett-Abende geplant.

St. Andräer Fasching

Premiere: Freitag, 1. Februar

weitere Termine: 2., 8., 9., 15., 16., 22. und 23. Februar

Wo: Rathaussaal

Beginn: freitags um 19:30 Uhr, samstags um 18 Uhr

Karten gibt es noch für die Sitzungen am 15. und 22. Februar unter: www.niagnua.net

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