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Lavanttaler Sänger bringen mit »St. Mark Passion« ein seltenes geistliches Werk in Kärntner KirchenAusgabe 11 | Dienstag, 10. März 2026

Lavanttaler Sänger bringen mit »St. Mark Passion« ein seltenes geistliches Werk in Kärntner Kirchen.

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Unterkärntner Nachrichten Redakteur Michael Swersina Von Michael Swersina m.swersinano@spamunterkaerntner.at
Stjepan Molnar, St. Pauler Regionalkantor und künstlerischer Leiter des Projektchors »Vox Collis«, ist bereits fleißig am Proben für die Uraufführung der »St. Mark Passion«. Neben einer Vorstellung in der Stiftskirche in St. Paul am 22. März wird der Chor das Stück auch im Dom in Klagenfurt aufführen. Eva Rebernig

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St. Paul. Seit November 2025 arbeitet der St. Pauler Stiftskapellmeister und Regionalkantor der katholischen Kirche Kärnten, Stjepan Molnar, gemeinsam mit Gerda Heger daran, die nahezu unbekannte »St. Mark Passion« von Charles Wood erstmals in Österreich aufzuführen. Das Projekt ist für ihn weit mehr als ein musikalisches Experiment: Unter seiner Leitung formiert sich der Projektchor »Vox Collis«, bestehend aus Sängerinnen und Sängern aus ganz Kärnten, um dieses selten gespielte Werk in drei Städten des Landes zu präsentieren. Besonders bemerkenswert: Fast zwei Drittel der Mitwirkenden stammen aus dem Lavanttal, was dem Vorhaben eine regionale Verwurzelung verleiht. 

Molnar beschreibt das Projekt: »Ein Chor, der Menschen aus verschiedenen Regionen zusammenführt, ein Werk, das kaum jemand kennt, und Aufführungen an mehreren Orten – all das schafft ein Ereignis, das weit über die Grenzen einer einzelnen Konzertstätte hinausreicht und Gemeinschaft stiftet. Das Projekt verbindet künstlerische Qualität
mit regionaler Breitenwirkung.«

Die Komposition  

Die »St. Mark Passion« ist ein groß angelegtes geistliches Werk, das die Leidensgeschichte Jesu nach dem Markus-Evangelium musikalisch erzählt. In einer Zeit, in der viele Menschen nach spiritueller Orientierung und kultureller Tiefe suchen, bietet Woods Komposition eine eindrucksvolle Mischung aus Tradition und emotionaler Kraft.  

Das Werk ist für gemischten Chor, Solisten und Orgel geschrieben. Den Orgelpart übernimmt bei allen Aufführungen der Klagenfurter Domorganist »Klaus Kuchling«. Musikalisch spannt Wood einen weiten Bogen: gregorianische Linien, frühbarocke Wendungen und spätromantische Harmonien verschmelzen zu einem Klangbild, das stark von der englischen Chortradition geprägt ist. Die Passion entfaltet sich als musikalisches Drama, reich an berührenden Momenten, aber auch an kraftvollen, dramatischen Höhepunkten.

Die geplante österreichische Uraufführung verleiht dem Projekt besonderen kulturhistorischen Wert. Sie macht Kärnten als Aufführungs- und Kulturstandort sichtbar und setzt ein Zeichen für die Bedeutung regionaler Chormusik.

Termine und Karten  

Drei Aufführungen sind mittlerweile fixiert:  
Premiere: Sonntag, 22. März, 18 Uhr, Stiftskirche St. Paul.  
Zweite Aufführung: Mittwoch, 25. März, 18 Uhr, Stadtpfarrkirche Spittal.  
Finale: Samstag, 28. März, 19.30 Uhr, Dom Klagenfurt  

Karten kosten im Vorverkauf 20 Euro und sind im Referat für Kirchenmusik, in den Pfarrämtern der Aufführungskirchen sowie direkt bei Stjepan Molnar und Gerda Heger erhältlich.  

An der Abendkasse beträgt der Preis 25 Euro.

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