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Das Begabungssiegel wurde an zwei Schulen im Tal verliehenAusgabe 44 | Montag, 2. November 2026

Die MINT-Mittelschule St. Marein und das Stiftsgymnasium St. Paul erhielten das Siegel, das Schulen bekommen, die Begabungsförderung im Alltag verankern.

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Überkategorie (Redakteure)Unterkärntner Nachrichten Redakteur Von Unbekannt officeno@spamunterkaerntner.atÜberkategorie (Bezirke)
In St. Marein: Stadtrat Klaus Penz, Dagmar Zöhrer, Hildegard Fößl, Astrid Greßl, Direktorin der MS St. Marein, Marianne Kriegl-Pernjak, Isabella Karner-Knes, Michaela Werkl und Landesrat Peter Reichmann (v. l.). Foto: Büro LR Reichmann

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St. Marein, St. Paul. »Jedes Kind kommt mit Talenten auf diese Welt. Es ist unsere Aufgabe, sie zu erkennen und bestmöglich zu fördern«, betonte der Kärntner Bildungsreferent Peter Reichmann in der Vorwoche in der MINT-Mittelschule St. Marein. Ihr wurde im feierlichem Rahmen das Kärntner Begabungssiegel verliehen. 
Die MINT MS St. Marein ist die fünfte Bildungseinrichtung in Kärnten, die diese Auszeichnung entgegennehmen durfte. Reichmann bedankte sich bei allen Pädagogen und bei den Eltern, die die Schüler auf ihrem Weg begleiten. 
Das Begabungssiegel für Kärntner Schulen ist ein sichtbares Zeichen dafür, dass Begabungsförderung umfassend im Schulalltag verankert ist und als Teil eines standortbezogenen Förderkonzepts gelebt wird.
In St. Marein begrüßte Direktorin Astrid Greßl den Wolfsberger Stadtrat und Schulgemeindeverbandsobmann Klaus Penz, Dagmar Zöhrer für den Fachbereich Inklusion, Diversität und Sonderpädagogik in der Bildungsdirektion, Michaela Werkl vom Pädagogischen Dienst Bildungsregion Ost, Marianne Kriegl-Pernjak, die Leiterin der Koordinationsstelle der Begabungs- und Begabtenförderung (BBF) in Kärnten, sowie Schulqualitätsmanagerin Isabella Karner-Knes. 
Ebenfalls in der Vorwoche wurde das Kärntner Begabungssiegel auch dem Stiftsgymnasium St. Paul verliehen. Auch hier nahm Landesrat Reichmann – unterstützt von Bildungsdirektorin Tanja Leitner – die Übergabe vor. Reichmann: »Dieses Siegel ist mehr als eine Auszeichnung. Es ist ein verhältnismäßig kleines sichtbares Zeichen dafür, dass an dieser Schule Begabungen erkannt, gefördert und weiterentwickelt werden. Denn jedes Kind bringt unterschiedliche Stärken, Interessen und Talente mit.« Die Aufgabe der Schule sei, diese Unterschiede wahrzunehmen und den Kindern die Möglichkeit zu geben, ihre eigenen Fähigkeiten zu entdecken und zu entfalten. 
Leitner, die selbst die Unterstufe im Stiftsgymnasium besucht hat, sagte: »Manchmal braucht es Zeit, bis junge Menschen entdecken, was in ihnen steckt. Daher ist es wichtig, dass die Schüler ermutigt und dass Talente gefördert werden.«

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