1:3-Auswärtsniederlage: Der LASK war für den WAC eine Nummer zu großAusgabe 40 | Mittwoch, 30. September 2020

Der Sieg der Linzer war praktisch nie in Gefahr, auch wenn der Anschlusstreffer von Baumgartner kurz für neue Hoffnung in den WAC-Reihen sorgte. Nach der Niederlage liegt der WAC auf Platz neun in der Tabelle.

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Unterkärntner Nachrichten Redakteur Philipp Tripolt Von Philipp Tripolt tripoltno@spamunterkaerntner.at
WAC-Trainer Ferdinand Feldhofer (Bild oben) zeigt sich nach der Niederlage gegen den LASK enttäuscht. Abwehrchef Nemanja Rnic verschuldete den Elfmeter zum zwischenzeitlichen 0:2. Foto: Pulsinger

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Linz. Konnte der WAC am zweiten Spieltag gegen den TSV Hartberg mit einem 2:0-Sieg die ersten Punkte in der noch jungen Saison einfahren, setzte es am vergangenen Samstag in Linz einen Rückschlag. Gegen den LASK gab es auswärts eine klare 1:3-Niederlage.

WAC-Trainer Feldhofer schickte folgende Startelf auf das Feld: Kuttin; Novak, Baumgartner, Rnic, Scherzer; Taferner, Leitgeb, Liendl, Wernitznig; Vizinger und Dieng. Die Anfangsphase verlief ohne nennenswerte Aktionen. Der WAC hatte etwas mehr vom Spiel, konnte aber nicht gefährlich vor das Linzer Gehäuse kommen. Die Linzer hingegen waren bereits mit der ersten Torchance erfolgreich. Raguz legte einen Ball mit der Brust für Balic ab, der sehenswert per Direktabnahme ins lange Eck traf (26. Minute). Die Oberösterreicher hatten noch vor der Pause Möglichkeiten, mit einer höheren Führung in die Kabine zu gehen, die sie aber nicht nutzen konnten.

Nach Wiederbeginn war abermals der LASK am Drücker. Balic zog in den Strafraum und wurde von Rnic gefoult. Den resultierenden Elfmeter verwertete Raguz zum 2:0 (55.). Praktisch aus dem Nichts war der WAC aber wieder im Spiel. Eine Freistoßflanke von Liendl wurde nur kurz abgewehrt. Baumgartner drückte den Ball über die Linie (73.). Die Hoffnung auf einen Punktgewinn währte aber nicht lange. Nur fünf Minuten nach dem Wolfsberger Anschlusstreffer verlängerte Trauner eine Michorl-Flanke zum entscheidenden 3:1. »Aufgrund der Chancenhäufigkeit war es ein verdienter Sieg des LASK, bei uns ist die Enttäuschung groß. Wir hatten uns viel vorgenommen und wollten Zählbares mitnehmen. Der LASK hatte die zwingenderen Chancen, uns fehlte die Präzision und Durchschlagskraft im letzten Drittel«, so Feldhofer.

Holzer nach Amstetten
Verlassen hat den WAC in der Vorwoche Marcel Holzer. Der 21-jährige Stürmer wird für die aktuelle Saison an den Zweitligisten SKU Amstetten verliehen. Ferdinand Feldhofer: »Es war der Wunsch des Spielers verliehen zu werden und dem sind wir nachgekommen. Wir hoffen, dass Marcel genügend Spielpraxis sammeln kann, damit er nächste Saison als Verstärkung zurückkommt.«

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