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Wolfsberg. Ob Produktionsanlagen, Baumaschinen oder Stahlkonstruktionen – hinter vielen technischen Lösungen stehen gut ausgebildete Metalltechniker. Beim Landeslehrlingswettbewerb stellten rund 60 Nachwuchstalente aus ganz Kärnten unter Beweis, dass sie schon heute zu den Problemlösern von morgen gehören.
Aus einem Stück Metall ein passgenaues Werkstück fertigen, Fehler an komplexen Anlagen finden oder technische Systeme wieder zum Laufen bringen: Genau diesen Herausforderungen stellten sich die Teilnehmer beim diesjährigen Landeslehrlingswettbewerb der Metalltechniker. Rund 60 Lehrlinge aus dem dritten Lehrjahr traten in den Berufsgruppen »Metallbau- und Blechtechnik«, »Maschinenbau-, Prozess- und Zerspanungstechnik«, »Stahlbau- und Schweißtechnik« sowie »Land- und Baumaschinentechnik« gegeneinander an. Die Wettbewerbe fanden sowohl im WIFI Kärnten Technikzentrum in Klagenfurt als auch in der Fachberufsschule Villach statt. Je nach Fachrichtung mussten die Teilnehmer anspruchsvolle praktische Aufgaben lösen, technische Zeichnungen umsetzen oder Fehler an Maschinen und Anlagen erkennen und beheben.
Lavanttaler am Stockerl
Aus dem Lavanttal waren bei dem Landeslehrlingsbewerb zwei Vertreter besonders erfolgreich. Matthias Kainz und Michael Zaufl, beide Lehrlinge bei der ASCO Anlagenbau Consulting GmbH in St. Andrä, sicherten sich in der Berufsgruppe »Stahlbau- und Schweißtechnik« den zweiten und dritten Platz. Der Sieg ging hier an Nico Riepl von der Urbas Maschinenfabrik GmbH in Völkermarkt.
Die Arbeiten wurden von insgesamt 27 Juroren bewertet, die ihre Fachkenntnisse ehrenamtlich einbrachten. Sie stammen aus Kärntner Betrieben ebenso wie aus den Berufsschulen und sorgen für eine praxisnahe und objektive Beurteilung der Leistungen.

Von Unterkärntner Nachrichten Redaktion
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