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St. Margarethen. Am 14. Oktober wurde im AVS-Kindergarten in St. Marein ein Coronafall bekannt. Sofort wurde gehandelt und eine Gruppe mit 15 Kindern sowie die Betreuerin mussten in Quarantäne. Die zweite Gruppe des AVS-Kindergartens und die beiden Gruppen des städtischen Kindergartens, die im selben Gebäude untergebracht sind, blieben geöffnet.
Am Freitag der Vorwoche wurde dann auch eine Mitarbeiterin des städtischen Kindergartens positiv auf das Coronavirus getestet. Von Seiten des Landes wurden daraufhin der städtische und der AVS-Kindergarten für eine Woche geschlossen. Die 52 Kinder und zehn Mitarbeiter des städtischen Kindergartens sowie die elf Kinder und drei Mitarbeiter der AVS-Gruppe wurden in häuslicher Quarantäne und zu Tests geschickt.
Den Kindern wurde von der Gesundheitsbehörde ein Coronatest verordnet, den Eltern wurde ein solcher empfohlen. Bereits am Montag wurden die Tests bei der neuen Corona-Teststrecke am Marktgelände in Wolfsberg durchgeführt. Bis die Ergebnisse feststehen, müssen die Kinder in häuslicher Quarantäne bleiben. Bislang wurden drei Mitarbeiter des städtischen Kindergartens sowie eine Mitarbeiterin und ein Kind des AVS-Kindergartens positiv auf das Virus getestet.
»Alle Erkrankten zeigen Symptome, der Krankheitsverlauf ist aber bisher leicht«, sagt die Wolfsberger Kindergartenreferentin Manuela Karner (SPÖ). Sie möchte so schnell wie möglich den Betreuungsbetrieb wieder aufnehmen. »Wenn alle Testergebnisse vorhanden sind, soll der Kindergarten in St. Marein nächste Woche wieder geöffnet werden. Wir haben ausreichend Personal, um den Betrieb in unseren Kindergärten aufrechtzuerhalten. Sollten wir den Kindergarten in St. Marein am Dienstag, 27. Oktober, aber doch nicht öffnen können, so haben wir die Möglichkeit, Kinder mit einem negativen Testergebnis in anderen städtischen Kindergärten unterzubringen«, erklärt Karner.
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