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Tennis: Die österreichische U18-Meisterschaften gingen kürzlich in Wolfsberg über die BühneAusgabe 13 | Mittwoch, 27. März 2024

Kürzlich fanden in Wolfsberg die österreichische U18-Meisterschaften statt. Timo Rosenkranz-König siegte im Herren-Einzel und holte auch im Doppel den Titel. Bei den Damen gewann Joahnna Corciova. Turnierleiterin Julia Adlbrecht zieht eine positive Bilanz.

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Unterkärntner Nachrichten Redaktion Von Unterkärntner Nachrichten Redaktion officeno@spamunterkaerntner.at
V. l.: Sebastian Tschrepetz (Organisationsteam), Sabrina Oswald (Finalistin), Julia Adlbrecht (Turnierleiterin), Johanna Andrea Corciova (Siegerin), Timo Rosenkranz-König (Sieger), Peter Kieslinger (Finalist), Gernot Dreier (Oberschiedsrichter), Luca Adlbrecht (Organisationsteam) und Jürgen Gündera (Anlagenbesitzer und Bespanndienst) bei der Siegerehrung. Foto: KK

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Wolfsberg. Nach den Titelkämpfen in den Altersklassen U12 in Lienz, U14 in Hollabrunn und U16 in Oberpullendorf, sind kürzlich auch die diesjährigen ÖTV-Jugend-Hallenmeisterschaften der U18-Altersklasse in Wolfsberg zu Ende gegangen. Während es bei den jüngeren Kategorien gleich in fünf von sechs Einzelbewerben Siege für die Topgesetzten gab, sollte es bei den Ältesten im Einzel nicht zu klaren Favoritenerfolgen kommen.

Bei den Burschen feierte Timo Rosenkranz-König auf der Anlage des TC Neudau in Wolfsberg – nach bereits einigen zweiten Plätzen – seinen ersten österreichischen Meistertitel überhaupt. Der auf Nummer sieben gesetzte Steirer setzte sich im Endspiel gegen den Überraschungsfinalisten Peter Kieslinger (Tirol) knapp mit 3:6, 6:3 und 6:4 durch. Bei den Mädchen eroberte Johanna Andrea Corciova ihren zweiten Titel auf höchster nationaler Turnierebene binnen einer Woche. Hatte die drittgereihte Wienerin schon bei den Unter-16-Jährigen triumphiert, so setzte sie sich jetzt durch ein 6:4, 6:3 über Sabrina Oswald (Steiermark), die wie Kieslinger ungesetzt ins Finale eingezogen war, auch die U18-Krone auf.

Im Gegensatz zu den U16-Hallenmeisterschaften blieb Corciova im Turnierverlauf dieses Mal sogar ohne Satzverlust. Gefordert war die 15-Jährige trotzdem reichlich, besonders beim 7:6, 7:6 im Viertelfinale über Emily Lea Lederer (Tirol/8), beim 6:3, 7:5 im Semifinale über Emma Leitner (Vorarlberg/2) und im Finale. »Sie hat sich auch hier fleißig durchgekämpft, konstant gespielt, sich Match für Match gut präsentiert und bis zum Schluss gefightet«, lobte Julia Adlbrecht, KTV-Vizepräsidentin und Turnierleiterin in Personalunion, die viele spannende Matches sah: »Es war vor allem ab dem Viertelfinale, wo alle Partien über zwei Stunden und drei von vier über drei Sätze gegangen sind, sehr ausgeglichen.«

Oswald nutzte die Gunst der Stunde, nahm im Achtelfinale mit Marie Schuler (Tirol) die Nummer fünf sowie im Viertelfinale mit Julia Weissenböck (Niederösterreich) die Nummer vier des Turniers raus. »Sie ist sicher die große Überraschung gewesen. Sie hat sich hier echt stark präsentiert. Mir hat gut gefallen, dass sie nicht nur mit Tempo spielt, sondern auch Tempowechsel einstreut – mit Slices und dem Zug zum Netz«, betonte Adlbrecht.

Rosenkranz-König holt Double
Bei den Burschen beobachtete Adlbrecht »viele sehenswerte und hart umkämpfte Matches« – teils schon ab der ersten Runde. Gleich sein Auftaktmatch verlor der als Nummer zwei gesetzte Niklas Maislinger (Burgenland), dem nach Einzel-Halbfinale und Doppelsieg beim ITF-J60-Turnier in Ickern (Deutschland) in der Vorwoche wenig Zeit zur Regeneration geblieben war. Sein Bezwinger war der spätere Finalist Kieslinger, der sowohl beim 2:6, 7:6, 6:4 über Maislinger als auch im Viertelfinale beim 6:7, 7:5, 6:4 über Qualifikant Alex Huszar (Steiermark) sowie im Halbfinale beim 3:6, 6:1, 6:4 über Qualifikant Bruno Kovse (Niederösterreich) jeweils von einem Satzrückstand noch zurückkam.

Timo Rosenkranz-König hatte ganz besonders in Runde eins beim 6:7, 7:6, 7:5 gegen Qualifikant Elias Trausmuth (Niederösterreich) zu kämpfen. Den Doppelsieg holte er mit Maislinger durch ein 6:3, 6:2 im Endspiel über die ungesetzten Noah Alishaev und Philip Niederle (beide Wien).

Ein Ausfall
Syney Stark überknöchelte im Einzel. Sie fiel somit auch um das Doppelfinale mit Anna Maria Payer (VTV) um. Lederer/Leitner kamen damit kampflos zum Turniersieg. »Das war der Wermutstropfen des Turniers. Die Verletzung einer Spielerin wünscht man sich als Veranstalter nie, aber leider kommt sowas ab und zu vor«, bedauerte Adlbrecht, die von der Verletzung abgesehen, eine äußerst zufriedene Bilanz zog. Adlbrecht hatte die Geschicke des Turniers in bewährter Formation geleitet – mit ihrem Lebensgefährten, Oberschiedsrichter Gernot Dreier, ihrem Sohn Luca, Anlagenbesitzer und Bespanner Jürgen Gündera sowie Sebastian Tschrepetz.

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