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Bad St. Leonhard. Erst im heurigen April wurde das 60-jährige Bestehen des Hotels »Moselebauer« in Kliening in Bad St. Leonhard gefeiert. Nun ist Gerhard Pirker (69), der maßgeblich am Aufbau des Betriebs beteiligt war, auf dem Rückflug nach einer Indien-Reise im Flugzeug überraschend verstorben.
Pirker und seine Ehefrau Margareta übernahmen das Hotel 1991 von Gerhards Eltern Franz und Anni. Die beiden führten den Betrieb erfolgreich weiter und errichteten 1994 einen Zubau mit weiteren 40 Betten samt neuer Rezeption, Wintergarten und Saunalandschaft. Die Bettenzahl betrug nun 140, der »Moselebauer« wurde zu einem der führenden Seminarhotels.
Damit nicht genug: 2001 kam die »Erlebniswelt Moselebauer« mit einem Hochseilgarten dazu, 2006 wurde abermals umgebaut: Neben 30 weiteren Betten wurden ein neuer Wellnessbereich mit Hallen- und Freischwimmbad sowie ein zusätzlicher Seminartrakt errichtet. Die Nutzfläche des Hotels vergrößerte sich von 6.500 auf nunmehr 9.000 Quadratmeter. Den Gästen wurde auch ein Golf-Simulator geboten. Pirker baute das Hotel stetig weiter aus, 2022 folgte im Stammhaus eine Totalsanierung. Legendär wurde der »Moselebauer« auch als Unterbringungsort für Formel-1-Teams während der Rennen in Zeltweg am heutigen Red-Bull-Ring. Schließlich zog sich Gerhard Pirker aus dem Geschäft zurück und übergab es an seine Kinder Stefan, Christina und Eva-Maria, die es ebenso erfolgreich weiterführten.
Der Verstorbene, um den nun seine Frau Margareta und die drei gemeinsamen Kinder trauern, war weithin für sein geselliges und umgängliches Wesen bekannt. Er war ein Hotelier, der die Nähe zu den Gästen suchte und ihnen unvergessliche Urlaube bot.

Von Unterkärntner Nachrichten Redaktion
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