Seit 1887 | Das unabhängige Wochenblatt für Unterkärnten

Hubert Ganster aus Aichberg feierte zwei Jubiläen gleichzeitigAusgabe 37 | Donnerstag, 10. September 2026

Sein 80. Geburtstag und ein Vierteljahrhundert Pilgerwandern nach Mariazell waren zu feiern.

E-Mail

0 Kommentare

Meist gelesen

Überkategorie (Redakteure)Unterkärntner Nachrichten Redakteur Von Unbekannt officeno@spamunterkaerntner.atÜberkategorie (Bezirke)Überkategorie (Rubriken)
Hubert Ganster wurde als Beifahrer von einem Freund mit einem Traktor nach Mariazell chauffiert – 180 Kilometer, 16 km/h.

Artikel

Wolfsberg. Hubert Ganster aus Aichberg feierte dieser Tage gleich zwei Jubiläen: seinen 80. Geburtstag und ein Vierteljahrhundert Pilgerwandern nach Mariazell.
Das war Grund genug für seine Wanderfreunde, ihn in Mariazell zu überraschen, nachdem der Jubilar mit einem Freund als Chauffeur in einem urigen Oldtimer-Traktor »zufällig« auch nach Mariazell gefahren war. Mit ihrem Gefährt, das für diese Strecke einen Tag länger brauchte, kamen sie zeitgleich mit den Wanderfreunden, die mit einem Kleinbus unterwegs waren, im Wallfahrtsort an. Damit der Plan gelang, mussten im Hintergrund viele Fäden gezogen werden. Aber letztlich glückte die Überraschung und die Freude  war riesengroß.
Nach dem Mittagessen und dem Basilikabesuch ging es ein paar Kilometer weiter ins Salzatal, wo ausgiebig gefeiert wurde. Die Freunde schenkten dem Jubilar ein Fotobuch, das Episoden aus 25 Jahren Pilgerwandern festhielt. Es wurden viele Erinnerungen ausgetauscht, man ließ die Vergangenheit  Revue passieren.
Die unternommenen Wanderungen zum Wallfahrtsort erfolgten aus allen Himmelsrichtungen – sei es direkt oder von der Pack, ob Salzburg der Ausgangspunkt war oder  Graz, Linz, St. Pölten etc. Hubert Ganster plante diese Mariazeller Touren und führte sie auch an, wofür ihm seitens der Wanderfreunde  herzlich gedankt wurde.
Nach dem gemütlichen und geselligen Beisammensein ging es am nächsten Tag wieder der Heimat zu. Die beiden Oldtimerfahrer brauchten dafür wieder einen Tag länger, waren doch rund 180 Kilometer mit einer Geschwindigkeit von 16 km/h zu bewältigen. Letztlich kamen aber alle wieder gut im Lavanttal an.

 

0 Kommentare Kommentieren

Keine Kommentare gefunden!

Liebe Leserinnen und Leser, in diesem Kommentarbereich prüfen wir alle Beiträge, bevor sie veröffentlicht werden. Ihr Kommentar erscheint, sobald er gesichtet wurde.

Bitte melden Sie sich an, um die Beiträge zu lesen oder zu kommentieren.AnmeldenHier Registrieren