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Land ehrt Lebensretterinnen und verdienten LavamünderAusgabe 41 | Montag, 12. Oktober 2026

Drei Mitarbeiterinnen der Rettungshundestaffel des Samariterbunds retteten einen Wolfsberger. Siegfried Brudermann sen. erhielt den Lorbeer in Gold.

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Klagenfurt, Lavanttal. Im Spiegelsaal der Kärntner Landesregierung in Klagenfurt waren vier Regierungsmitglieder – LH Daniel Fellner, LHStv Martin Gruber sowie die Landesrätinnen Beate Prettner und Marika Lagger-Pöllinger – dabei, als in der Vorwoche Ehrenkreuze für Lebensrettung und Lorbeeren für ehrenamtliche Tätigkeit verliehen wurden.

Das Kärntner Ehrenkreuz für Lebensrettung wurde an Nina Pokorny und Andrea Stückler verliehen, die Anstecknadel mit der Nummer 2 zum Kärntner Ehrenkreuz für Lebensrettung erhielt Claudia Tauchmann. Alle drei sind von der Rettungshundestaffel des Samariterbunds Kärnten, die mit ihren Hunden Lupi und Mila in den Spiegelsaal gekommen waren. Die drei Frauen waren es, die in einer aufwendigen Suchaktion, bei der jede Minute zählte, einen demenzkranken und durch einen Sturz schwer verletzten Mann nach einer Nacht bei Wind und Gewitter im Freien gefunden hatten. Der 73-jährige Bewohner eines Wolfsberger Pflegeheims war zuvor abgängig gemeldet worden, eine weitere Nacht im Freien hätte er nicht überlebt.

In einer Aussendung des Landes zur Ehrung heißt es: »Die Arbeit mit den Tieren, die Menschen aufspüren, setzt jahrelanges Training und Üben voraus und bedingungsloses Vertrauen zwischen Mensch und Tier. Die drei Samariterinnen haben ihre Hartnäckigkeit und ihr Gespür unter Beweis gestellt.«

Den Kärntner Lorbeer in Gold bekam Siegfried Brudermann sen. verliehen. Er kann auf ein außergewöhnlich langjähriges, vielseitiges und prägendes ehrenamtliches Wirken in der Marktgemeinde Lavamünd zurückblicken.

Ehrende Worte für Brudermann 
Über Jahrzehnte hat er seine Zeit, seine Kraft, sein Wissen und seine Begeisterung in den Dienst der Gemeinschaft gestellt. Er hat viele Vereine und Organisationen begleitet und geprägt. Dabei übernahm er immer wieder verantwortungsvolle Funktionen und war maßgeblich an der Entwicklung des Vereinslebens in Lavamünd beteiligt. Eine ganz besondere Verbindung hat Brudermann sen. zur Marktkapelle Lavamünd. Als Initiator der Gründung hat er etwas geschaffen, das Bestand hat und bis heute das kulturelle Leben der Gemeinde bereichert. In den vergangenen Jahrzehnten übernahm er aber auch zahlreiche Aufgaben bei der Feuerwehr bis hin zum Kommandaten. Bei der Narrenrunde Lavamünd war er in vielen Funktionen tätig.

Die höchste Auszeichnung, der Lorbeer in Gold mit Brillanten, ging an den Chorleiter des MGV Krappfeld, Gerald Rießer.

Landeshauptmann Fellner sagte bei der Verleihung: »Wir zeichnen heute Menschen aus, die, ohne zu hinterfragen, was sie dafür bekommen, umgehend gehandelt haben, als ein Mitmensch in Not geraten ist, und die damit dessen Leben gerettet haben. Und wir zeichnen heute auch Menschen aus, die jahrzehntelang ehrenamtlich für Vereine tätig sind und waren und damit für unsere Gesellschaft und unser Zusammenleben Großartiges geleistet haben.«

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