Grünes Licht für weitere Zusammenarbeit in Maria RojachAusgabe 21 | Mittwoch, 20. Mai 2020

Die dritte Gruppe des Kindergartens wird auch weiterhin in den Räumen der Volksschule unterrichtet.

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Unterkärntner Nachrichten Redakteurin Simone Jäger Von Simone Jäger jaegerno@spamunterkaerntner.at
Kindergartenleiterin Maria Gritsch-Wastian (r.), SR Ina Hobel (hinten, stehend), Vzbgm. Maria Knauder (hinten, Mitte) mit den Kindergartenpädagoginnen Evamaria Orieschnig (vorne, l.) und Daniela Hobel.Foto: Jäger

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Maria Rojach. In der vergangenen Woche erhielt die Stadtgemeinde St. Andrä den positiven Bescheid des Landes für die Fortführung der Kooperation zwischen Kindergarten und Volksschule Maria Rojach. Konkret bedeutet dies, dass die dritte Gruppe des Kindergartens in den Räumen der Volksschule betreut wird. In der sogenannten »Fischegruppe« befinden sich jene Kinder, die das verpflichtende Kindergartenjahr absolvieren. Die Vorteile der Kindergartengruppe in der Volksschule liegen für Kindergartenleiterin Maria Gritsch-Wastian auf der Hand: »Der Übergang vom Kindergarten zur Schule wird erleichtert, weil die Kinder das Schulgebäude, die Lehrer und die Abläufe in der Schule bereits kennen, weil ein reger Austausch stattfindet und gemeinsam Feste und Projekte gestaltet werden.«  Auch fällt die schulische Eingewöhnungsphase weg, da in der ersten Klasse schneller ein Alltag entsteht und Kindern Ängste bereits vorab abgenommen werden können. Außerdem würden auch Eltern die Scheu verlieren, da bereits im Kindergarten reger Kontakt zum Lehrpersonal besteht.

Die Kooperation besteht seit dem Jahr 2013. »Im Schuljahr 2012/13 gab es für den Kindergarten so viele Anmeldungen, dass eine dritte Gruppe notwendig wurde«, erinnert sich Gritsch-Wastian zurück. Aus Platzmangel im Kindergarten wurde in der Volksschule bei Direktorin Petra Perchtold-Weißenegger angefragt, die einen Werkraum zur Verfügung stellen konnte. »Es ist eine Integration zwischen Kindergarten und Volksschule, die ihresgleichen sucht«, freut sich St. Andräs Vizebürgermeisterin Maria Knauder. Sie betont, dass es durch diese Symbiose auch kaum Schulwechsel gibt: »Die Kindergartenkinder bleiben in der Schule, die sie bereits kennen.« Maximal 25 Kinder befinden sich in einer Kindergartengruppe, 82 Kinder besuchen derzeit die Volksschule Maria Rojach.  Dieses System wird außerdem seit dem Jahr 2014 auch in der Volksschule Jakling angewandt. »Auch hier haben wir einen positiven Bescheid für die Fortführung erhalten«, freut sich Knauder. 

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