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Wolfsberg. Der in den USA als Softwareentwickler tätige Samuel Schulter hielt auf Einladung des Kärntner Bildungswerks den Vortrag »Künstliche Intelligenz – Fluch oder Segen«. Bezirksobmann Karl Schwabe begrüßte dazu rund 70 Interessierte in der Wirtschaftskammer Wolfsberg. Darunter waren Vertreter der Christine Lavant Gesellschaft, der Decrignis Brauchtumsgruppe, der Frauenrunde Jakling, der St. Andräer Trachtenfrauen, der Dorfgemeinschaft Pölling, des Gartenbauvereins St. Andrä und des Lions Clubs Lavanttal.
Nach dem Doktorat an der Technischen Universität Graz arbeitete Referent Schulter im Silicon Valley und in New York für die NEC Corporation, einem führenden japanischen Technologiekonzern. Derzeit lebt er in New York und ist für Amazon tätig.
Schulter strich die große Bedeutung der Entwicklung der Künstlichen Intelligenz (KI) für die Wirtschaft hervor. In den nächsten Jahren werden in diesem Bereich enorme Investitionen getätigt. Der Energieverbrauch der dafür notwendigen Rechenzentren ist viermal so groß wie der Energieverbrauch von ganz Österreich.
Die KI führt in vielen Bereichen zu einer Beschleunigung und Qualitätsverbesserung der Arbeitsabläufe. Die Entscheidungsfindung wird durch den Zugriff und die Bearbeitung enormer Datenmengen schneller und fundierter erfolgen. Eine der wichtigsten Aufgabe des Bildungssystems ist es, den Anwendern einen kritischen Hausverstand zu vermitteln, der ihnen ein Gefühl für die Richtigkeit der Ergebnisse der KI gibt.

Von Unterkärntner Nachrichten Redaktion
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