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Eine Woche ganz im Zeichen der EU am St. Pauler StiftsgymnasiumAusgabe | Freitag, 22. Mai 2026

Die Schulwoche vor dem Europatag am 9. Mai stand am Stiftsgymnasium in St. Paul ganz im Zeichen der Europäischen Union.

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St. Paul. Als Botschafterschule des Europäischen Parlaments ist die Demokratiebildung dem Stiftsgymnasium St. Paul ein besonderes Anliegen. So stand die Schulwoche vor dem Europatag am 9. Mai ganz im Zeichen der Europäischen Union. Zum Auftakt wurde gemeinsam mit der 6b-Klasse die Europa-Fahne gehisst, wobei Tobias Streit die Europa-Hymne auf der Trompete intonierte. 

Für die vier ersten Klassen stand ein EU-Workshop auf dem Plan. Dafür hatten die EU-Juniorbotschafter Anika Theuermann (6a), Miriam Unterluggauer und Marie Quendler (beide 6b) sowie Mario Frank (7b) einen abwechslungsreichen Stationenbetrieb vorbereitet. Thematisiert wurden unter anderem die Geschichte der EU, die Eurozone sowie der Euro. Zusätzlich gab es einen »Digital Learning Corner«, in der Schüler ihr Wissen interaktiv vertiefen konnten. Zur Stärkung wurden selbst gebackene EU-Brownies serviert.

Wie entwickelt sich die EU? Wohin geht die integrationspolitische Reise? Wie können sich Jugendliche einbringen und was bringt uns die EU überhaupt? Diesen Fragen gingen die 5a- und 5b-Klasse im EU-Workshop »Europa #wasistjetzt« am Mittwochvormittag nach. Der Alt-St. Pauler Johannes Maier stand den Schülern Rede und Antwort. Dass sich die Jugendlichen für die EU und Europa interessieren, spiegelte sich in den angeregten Diskussionen wider. Begeistert über so viel Einsatz und Engagement für den europäischen Gedanken zeigte sich Schulleiterin Ines-Leschirnig-Reichel: »Mit diesen Aktivitäten setzte das Stiftsgymnasium St. Paul ein starkes Zeichen für europäische Werte, Demokratiebewusstsein und gelebte Gemeinschaft.« 

Dass sich Engagement für Demokratiebildung und European Citizenship am Stiftsgymnasium St. Paul nicht nur auf eine Woche beschränkt, zeigt sich auch in weiteren Projekten und Initiativen. Dazu zählen EU-Workshops für Volksschulen, die Brüsselreise zu den EU-Institutionen sowie ein Erasmus+-Projekt. Darüber hinaus erhalten auch Lehrkräfte im Zuge des sogenannten »Job-Shadowings« die Möglichkeit, internationale Erfahrungen zu sammeln und sich mit Kollegen aus anderen europäischen Ländern auszutauschen.

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