Der St. Pauler Kultursommer wird im nächsten Jahr zur Begegnungszone für Mensch und MusikAusgabe 51 | Mittwoch, 18. Dezember 2019

Der künstlerische Leiter des St. Pauler Kultursommers, Siegi Hoffmann, präsentierte im Rathaus das Programm 2020. 14 Konzerte, vier Festmessen und drei KUSO-Extras erwarten die Besucher im nächsten Jahr, das im Zeichen einer kulturellen Begegnungszone steht.

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Unterkärntner Nachrichten Redakteurin Simone Jäger Von Simone Jäger jaegerno@spamunterkaerntner.at
Saxophonist Edgar Unterkirchner, Stiftsadministrator Pater Maximilian Krenn, künstlerischer KUSO-Leiter Siegi Hoffmann, Gitarrist Janez Gregorič, KUSO-Vorsitzender Pater Siegfried Stattmann, administrativer KUSO-Leiter Christoph Warzilek (v. l.). Foto: Jäger

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St. Paul. Die Mitglieder des Vereins der Freunde des St. Pauler Kultursommers luden vergangene Woche in den Festsaal des St. Pauler Rathauses zur Präsentation des Konzertprogramms 2020. Bereits zum zweiten Mal fand die Vorstellung in diesem adventlichen Rahmen statt.

In seiner Begrüßung erläuterte der künstlerische Leiter Siegi Hoffmann das Motto für die Saison 2020: »Stand der St. Pauler Kultursommer im heurigen Jubiläumsjahr ganz im Zeichen von neuen Klangerkundungen und innovativen Musikvermittlungen, setzen wir in der kommenden Saison 2020 ein anderes Zeichen. Ein Verkehrszeichen könnte unserem Ansinnen am besten gerecht werden – der ›Shared-Space‹, auch Begegnungszone genannt.« Hoffmann sieht den KUSO 2020 als kulturelle Begegnungszone für Mensch und Musik und für interkulturelle Dialoge.

Das Programm umfasst insgesamt 18 Konzerte, davon vier Festmessen. Eröffnet wird der 41. St. Pauler Kultursommer am Samstag, dem 31. Mai 2020. Die Konzerte finden im Zeitraum bis zum 15. August statt. Unter den Protagonisten sind der Lavanttaler Saxophonist Edgar Unterkirchner und der in Globasnitz lebende Gitarrist Janez GregoriČ, die gemeinsam die Präsentation mit mehreren Musikstücken umrahmten. Unterkirchner wird am 27. Juni 2020 mit dem Pianisten Eduard Kutrowatz ein KUSO-Konzert mit dem Titel »Von Bach bis Bartok« geben und GregoriČ tritt gemeinsam mit dem Cellisten Christoph Stradner am 5. August im Stift auf.

Weltstars in St. Paul

Weiters sind im nächsten Jahr etwa das Grazer Universitätsorchester, der Kammerchor Klagenfurt, slawische Chormusik mit »Jedinstvo Banja Luka« oder Orgel-Weltstar Barbara Dennerlein zu sehen und zu hören. Letztere gestaltet mit dem »KUSO für Kids« auch eines der drei KUSO-Extras, die ebenfalls wieder im Programm sind.  

Musikalische Raritäten wird es vom »Concilium musicum Wien« zu hören geben, die auf seltenen Instrumenten wie Geißbock, Viola d'Amore und Maultrommel spielen werden. Die Jugend steht am 8. August im Fokus. Hier spielt die »Junge Bläserphilharmonie« unter der Leitung von Daniel Weinberger mit dem Cellisten Martin Rummel das Konzert für Blasorchester und Violoncello von Friedrich Gulda. »Für dieses Konzert nutzen wir erstmals das Konvikt«, ergänzt Hoffmann. 

»Großartige Zusammenarbeit«

Stiftsadministrator Pater Maximilian Krenn betonte die großartige Zusammenarbeit zwischen KUSO und dem Stift: »Der Kultursommer ist eine große Freude für das Stift, weil er einzigartig ist. Es braucht viel Gespür, damit Konzerte im Stift nicht fremd wirken und das gelingt dem Kultursommer.« Für Bürgermeister Hermann Primus sind 40 Jahre St. Pauler Kultursommer eine »klare kulturelle Willensäußerung« seitens des Stifts und der Marktgemeinde: »Ich bin überzeugt, dass es auch im 41. Jahr ein spannendes Programm werden wird.« Im Anschluss gab Hoffmann einen Rückblick auf das heurige Jubiläumsjahr 40 Jahre St. Pauler Kultursommer, das einen neuen Besucherrekord verzeichnen konnte.

Alle Details zum KUSO-Programm 2020 gibt es im Internet unter www.kuso-stpaul.com.

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