Die Wolfsberger Sagen- und Märchenwelten entführen heuer in eine chaotische TraumfabrikAusgabe | Mittwoch, 12. Juni 2019

Zum 13. Mal wartet von 14. bis 16. Juni der Zauberwald auf Schloss Wolfsberg auf seine Besucher. Heuer dreht sich alles um das Thema Träume. Das Drehbuch zu »Chaos in der Traumfabrik« stammt von Maximilian Theiss, die Darsteller kommen alle aus dem Lavanttal.

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Unterkärntner Nachrichten Redakteurin Simone Jäger Von Simone Jäger jaegerno@spamunterkaerntner.at
Darsteller von Amateurgruppen fast aus dem ganzen Lavanttal stellen die Figuren der Wolfsberger Sagen- und Märchenwelten dar und begeistern seit 13 Jahren große und kleine Besucher. Foto: Stadt Wolfsberg

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Wolfsberg. Ein jeder von uns träumt – oft können wir uns aber nicht mehr daran erinnern. Manchmal aber wissen wir, wenn wir in der Früh aufwachen, welche Abenteuer wir im Schlaf erlebt haben. Doch wo sind sie hin, die guten und aufregenden Träume? Dieser Fragen gehen heuer die 13. Wolfsberger Sagen- und Märchenwelten nach, die die Besucher auf eine Reise durch den Zauberwald rund um Schloss Wolfsberg einladen. Dabei begegnet man geheimnisvollen Wesen aus unserer Sagenwelt und sucht die verlorenen Träume.

Einzige Lizenznehmer in Kärnten

Das Drehbuch für »Chaos in der Traumfabrik« verfasste Maximilan Theiss, es ist bereits seine dritte Arbeit für den Zauberwald. »Das Konzept für den Zauberwald stammt von Walter Steidl aus Wattens in Tirol«, erklärt Eva Schatz vom Stadtmarketing Wolfsberg, die gemeinsam mit der Werbegemeinschaft Wolfsberg für die Organisation zuständig ist. Dort wird es im Rahmen des Tiroler Sagen- und Märchenfestivals seit 23 Jahren aufgeführt. Einziger Lizenznehmer in Kärnten ist Wolfsberg, was die Sagen- und Märchenwelten auf Schloss Wolfsberg einzigartig im südlichsten Bundesland macht. »Das Stück wird aber nicht von einer Profi-Truppe, sondern von Darstellern von Theatergruppen aus dem Lavanttal gespielt«, ist Schatz stolz.

Vor und hinter der Bühne

Für die Regie ist jedes Jahr das Theater KampuZ verantwortlich. Unterstützt wird es von Darstellern der Markusbühne Wolfsberg, den »Wolfsberger Drahra«, Kindern der Volkstanzgruppe der Volksschule St. Michael und einigen mehr. Auch hinter der Bühne sind viele Handgriffen notwendig, so übernimmt etwa »Megy‘s« die Maske.

Das Zauberwald-Konzept führt Familien mit kleineren Kindern auf die Spuren von Riesen, Hexen, Wilden Frauen und Feen, die in Form von kurzen Schauspiel-Szenen im Rahmen einer Schlosspark-Wanderung lebendig werden. Viele dieser Gestalten stehen in direkter Verbindung mit dem altehrwürdigen Schloss, der Zauberwald führt aber auch zu anderen bekannten sagenhaften Figuren aus Kärntner Sagen, Mythen und märchenhaften Überlieferungen. Wer die Sagen- und Märchenwelten im Zauberwald noch nicht kennt, für den gibt es einige Hinweise zu beachten. Ein Rundgang dauert etwa eine Stunde, festes Schuhwerk ist erforderlich. Der Weg ist für Kinderwagen nicht geeignet. Kinder bis sechs Jahre zahlen keinen Eintritt, dürfen aber nur in Begleitung eines Erwachsenen mitgehen.

Mystische Nachtwanderung

Aufgrund des großen Erfolgs gibt es heuer ebenfalls wieder eine »Mystische Nachtwanderung« (nur für Erwachsene) im Schlosswald. Diese findet am Freitag, dem 28. Juni, ab 20.30 Uhr statt. Heuer geht es dabei um die sieben Todsünden. Das Drehbuch dazu verfasste ebenfalls Maximilian Theiss.

Wolfsberger Sagen- und Märchenwelten
Wann: 14. Juni (14 bis 17 Uhr),
15. und 16. Juni (jeweils 13 bis 17 Uhr). Karten sind direkt bei der Veranstaltung am Getreidemarkt oder im Vorverkauf in der Stadtkasse im Rathaus erhältlich.

Infos: www.wolfsberg.at

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