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Neujahrstreffen der Lavanttaler Wirtschaft

Interessante Beiträge zu hören waren beim diesjährigen Neujahrsempfang der Lavanttaler Wirtschaft im Wolfsberger KUSS. WK-Präsident Jürgen Mandl sprach von der dualen Ausbildung und wie wichtig diese Schiene sei, um dem Facharbeitermangel entgegenzuwirken. Ich sehe selbst bei Investitionen in meinem Betrieb, wie schwierig es ist, Firmen zu finden, die Aufträge fehlerfrei abarbeiten. Sehr interessant auch die zwei Steirer, die präsentierten, was sich entlang der Koralmbahn tut. Da werden Grundstücke gesichert, um Entwicklungen zu ermöglichen. Nicht umsonst ist durch fortschrittliches Denken auf der Handalm auch der Windpark mit 70 Millionen Euro Investitionskosten entstanden – dem Klimaschutz geschuldet. Weiters wird darauf geachtet, dass keine Eisenbahnstrecken mehr in der Steiermark aufgelassen werden. Bei der Präsentation der Steirer sah man, wie Politiker ihre Smartphones zückten, um Fotos guter Wirtschaftsbeispiele zu machen.

Vor Jahren habe ich bereits Leserbriefe zum Klimaschutz geschrieben, als die Eisenbahnlinien St. Paul-Lavamünd oder Hermagor-Kötschach-Mauthen geschlossen wurden. Da werden Milliarden in die Koralmbahn investiert und kleine Nebenzubringer geschlossen – das ist klimapolitischer und wirtschaftspolitischer Nonsens. Die Wirtschaftskammer macht für mein wirtschaftliches Verständnis eine sehr gute Arbeit.

Hoffentlich ist durch diesen Neujahrsempfang den heimischen Politikern ein Licht aufgegangen.

Mittwoch, 9. Jänner 2019

 

Ein Dorn im Auge der Wolfsberger FPÖ

In der letzten Ausgabe haben die Unterkärntner Nachrichten darüber berichtet, dass Mag. Igor Pucker aufgrund seiner Bestellung zum Leiter der Abteilung für Kunst und Kultur des Landes Kärnten seinen bisherigen Vertrag als Direktor des Museums im Lavanthaus mit Ende des Jahres 2018 auslaufen ließ. Zugleich wurde in dem Artikel erwähnt, dass in der Sitzung des Gemeinderats Mitte Dezember die FPÖ wieder einmal den Rückzug von Mag. Pucker als Museumsdirektor gefordert hatte. Dazu sind einige Bemerkungen angebracht:

Seit der Eröffnung vor rund zehn Jahren ist das Museum ein Dorn im Auge der FPÖ.  Diese lässt keine Gelegenheit verstreichen, das Museum und die hervorragende Arbeit von Herrn Mag. Pucker schlecht zu reden. Es mag sein, dass die Freiheitlichen grundsätzlich ein Problem damit haben, Vergangenes (auch aus der jüngeren Zeit) aufzuarbeiten. Aber würden die FPÖ-Leute zur Abwechslung auch einmal selbst einen Fuß ins Museum setzen, so hätten sie längst dessen große Bedeutung als Plattform des Wissens und »Gedächtnis« unserer Region erkannt.

Viele publikumswirksame Sonderausstellungen (Bergbau, Lavanttaler Wein, 160 Jahre MGV, 95 Jahre Kärntner Abwehrkampf, Lagerstadt Wolfsberg, etc.), die Würdigung mit dem österreichischen Museumspreis und nicht zuletzt das Museumsgütesiegel sind Bestätigung für die hohe Qualität des hier Gebotenen.

Der Erfolg des Museums ist untrennbar mit der Person von Mag. Pucker verbunden, der dieses Projekt aufgebaut und als Herzensangelegenheit betreut hat. Dafür gebührt ihm der Dank der Stadtgemeinde Wolfsberg. Das von ihm bestellte Haus, das mittlerweile von Frau Mag. Christine Ragger mit großem Engagement geführt wird, ist als modernes Freizeit- und Bildungsangebot für die Bevölkerung, für Schulen und für den Tourismus aus Wolfsberg nicht mehr wegzudenken!

Mittwoch, 9. Jänner 2019

 

Gebührenerhöhungen – Abzocke der Bürger?

Die Zeitungen haben uns über die beschlossenen Gebührenerhöhungen in Wolfsberg informiert: 26 % Erhöhung für Wasser, 18 % Erhöhung für Kanal, zehn Prozent Erhöhung für Müllabfuhr, zehn Prozent Erhöhung für Friedhofsgebühren. 1,4 Millionen Euro Kosten entstehen den Gemeindebürgern in den nächsten Jahren, dies kommt einem Raubzug auf die Gemeindebürger gleich. Den Haushalten werden dadurch ca. 300 Euro pro Jahr mehr aus den Geldbörsen gezogen. Na danke, für dieses Geschenk vor dem Weihnachtsfest. Es gibt ein altes Sprichwort, das auch jetzt noch immer gilt, das lautet: »Spare in der Zeit, so hast du in der Not.« Dieses Sprichwort dürfen einige Herren der Mehrheitsfraktion nicht kennen. Jahrelang wurden die Überschüsse aus den Kanal- und Wassergebühren zum Stopfen von Löchern verwendet. Der Rechnungshof hat das in einem Bericht festgehalten.

Meine Aufforderung an die Politik in der Gemeinde lautet daher: Auflösung der Stadtwerke und Rückführung der Gebühren in den Gemeindehaushalt!

Donnerstag, 3. Jänner 2019

 

Offene Fragen zum Verkehr

Ich möchte als Bürger und Benützer der B70 (Packer Bundesstraße) die verantwortlichen Beamten des Landes und des Bezirks, die Landes- und Kommunalpolitiker in der Region fragen, welche Vorteile die Bevölkerung und die Pendler zwischen Wolfsberg und Bad St. Leonhard haben, dass der gesamte überörtliche LKW-Transitverkehr von Zeltweg-Judenburg nach St. Andrä nicht über die Autobahn geführt wird, ebenso der Transfer von Holz und sonstigen Produkten von Slowenien und Oberkärnten über die B70 durch Frantschach? Wir haben eine moderne Autobahn mit zweiröhrigen Tunnel und verfügen über eine perfekte Autobahninfrastruktur. Diese »geistreiche« Lösung im Lavanttal gibt es weder im übrigen Kärnten, noch in der Steiermark. Es gibt eine Fahrverbotstafel für LKW mit Ausnahme Ziel- und Quellverkehr.

Es wurden schon jahrelang LKW und PKW gezählt, Studien angefertigt, mit dem Ergebnis, dass es am besten ist, wenn die LKW durch Frantschach fahren!?

Bitte um Antwort der angesprochenen Personen, warum es so ist und dieser verkehrspolitische Schwachsinn von allen gutgeheißen wird. Was sagen Volksvertreter von Kindern, Senioren und Anrainern, die entlang der Straße wohnen und die Straße überqueren?

Donnerstag, 3. Jänner 2019