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Wolfsberg. Die HTL Wolfsberg lud kürzlich zum »6. Digitalisierungstag« und setzte dabei erneut ein starkes Zeichen für die technologische Zukunft der Region. Vertreter aus Industrie, Forschung, Bildung und Politik folgten der Einladung in den Festsaal des Bundesschulzentrums, um neueste Entwicklungen in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Robotik, Automatisierung und Data Science kennenzulernen.
Nach der offiziellen Eröffnung durch das Bundesministerium für Bildung und der Schulleitung der HTL Wolfsberg präsentierten Schülerteams innovative Eigenentwicklungen. Schüler der Fachrichtung Betriebsinformatik zeigten anspruchsvolle Projekte aus den Themengebieten Prozessautomatisierung, KI-gestützte Datenanalyse, Softwareentwicklung und cyber-physische Systeme, darunter ein intelligentes Materialtransportsystem, humanoide Robotik sowie KI-basierte Qualitäts- und Gesichtserkennungslösungen. Die Präsentationen verdeutlichten das hohe technische Niveau der Ausbildung sowie das praxisorientierte Arbeiten in den IT-Werkstätten der HTL Wolfsberg.
Abwechselnd mit den SchülerInnen lieferten Experten renommierter Unternehmen und Forschungseinrichtungen – Infineon Technologies Austria, Kelag, Knapp, PMS sowie die Montanuniversität Leoben – spannende Einblicke in aktuelle industrielle Digitalisierungstrends und Zukunftstechnologien. »Unsere Schüler arbeiten an Themen, die heute bereits die Zukunft der Produktion, Energieversorgung und Automatisierung prägen«, betont Jürgen Jantschgi, Direktor der HTL Wolfsberg.
Zum Abschluss öffneten die Fachabteilungen der Schule ihre Labors und Werkstätten für Live-Vorführungen.
Organisiert wurde der Digitalisierungstag von Abteilungsvorstand Johann Millonig und IT-Werkstättenleiter Harald Weilguni, die mit ihrem Team für einen reibungslosen Ablauf sorgten und das Format erfolgreich weiterentwickelten.
Mit dem Digitalisierungstag positioniert sich die HTL Wolfsberg weiterhin als wichtige regionale Kompetenzstelle für Zukunftstechnologien und als starker Partner für die digitale Transformation.

Von Unterkärntner Nachrichten Redaktion
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