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Lavamünd. Kürzlich nahm eine sechsköpfige Schülergruppe (Anna Riegler, Emma Mikula, Lea Mori, Helena Selišnik, Lorenz Loibnegger und Emilio Paulitsch) der MS Lavamünd gemeinsam mit den Begleitlehrpersonen Silvia Urban (Projektkoordinatorin) und Isabella Hriebernik an einer internationalen Erasmus+-Projektwoche in Kiltsi in Estland teil. Gastgeber war die Partnerschule Kiltsi Mõisakool, wo sich Schüler sowie Lehrkräfte aus Estland, der Türkei, Polen, dem Lavanttal und der Partnerschule aus Niederösterreich trafen. Die Projektwoche stand unter dem Motto »Geoexplorers: Geosciences and Sustainability« und beschäftigte sich mit der Erforschung geologischer Besonderheiten sowie dem nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen.
Zum Auftakt lernten die Teilnehmer bei einer Schnitzeljagd das Schulgelände der Kiltsi Mõisakool kennen. Dabei entstanden erste Kontakte und Freundschaften zwischen den Jugendlichen aus den verschiedenen Ländern.
Ein Highlight war der Besuch eines Museums in einem stillgelegten Bergwerk, das sich mit dem Abbau von Ölschiefer beschäftigte. Im Ice Age Museum erfuhren die Schüler Wissenswertes über die Entstehung von Gesteinen während der Eiszeit und deren Bedeutung für die Landschaftsentwicklung.
Ein weiterer Programmpunkt führte in die Moorlandschaft des Endla-Nationalparks. Dort konnten typische Moorpflanzen beobachtet werden. Beeindruckt zeigten sich die Teilnehmer auch vom Valaste-Wasserfall, dem höchsten Wasserfall Estlands.
Den Abschluss der Woche bildete die Präsentation der Ergebnisse durch die internationalen Teams. Dabei stellten die Schüler bedeutende Wissenschaftlerinnen vor, die wichtige Beiträge zur Erforschung der Geowissenschaften und des Klimawandels geleistet haben. Durch die gemeinsame Arbeit wurden fachliche Kenntnisse erweitert und interkulturelle Kompetenzen gestärkt.

Von Unterkärntner Nachrichten Redaktion
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