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Lavanttal. Zum Auftakt der neuen Saison der Lavanttaler Hockeyliga (LAHL) trafen am vergangenen Samstag in der Wolfsberger Eishalle die traditionsreichen Predators, mehrfacher Meister der LAHL, auf die Icebreakers, die amtierenden Meister der vergangenen Saison. In einem intensiven und kampfbetonten Duell sicherten sich die Predators einen knappen, am Ende aber verdienten 2:1-Sieg. Das erste Drittel verlief weitgehend unspektakulär. Beide Teams tasteten sich vorsichtig ab, konzentrierten sich auf die Defensive und kamen nur zu wenigen Torchancen. Zwar hatten die Predators leichte Vorteile im Scheibenbesitz, doch die Icebreakers standen kompakt und verhinderten einen frühen Rückstand. Die Torhüter auf beiden Seiten hatten zwar immer wieder kleinere Prüfungen zu bestehen, doch ein Treffer wollte nicht gelingen.
Nach der ersten Pause nahm das Spiel deutlich an Fahrt auf. Die Predators fanden besser ins Spiel und wurden in der 20. Minute belohnt: Radl brachte sein Team in Führung. Die Antwort der Icebreakers ließ aber nicht lange auf sich warten. Neuner nutzte eine Unachtsamkeit in der Defensive der Predators und traf per »Shorthander« zum 1:1-Ausgleich. Die Partie wurde von den Icebreakers nun körperbetonter geführt und Strafzeiten für die Breakers sorgten für hitzige Szenen, ohne dass sich das Ergebnis bis zur zweiten Pause änderte.
Entscheidung im Schlussdrittel
Im Schlussdrittel übernahmen die Predators wieder die Initiative. Erneut war es Radl, der durch einen Fehler der Defensive der Breakers den entscheidenden Treffer zum 2:1 erzielte. Die Icebreakers warfen in den letzten Minuten alles nach vorne, doch die starke Defensive der Predators und ein sicherer Torhüter verhinderten den Ausgleich. Die Predators starteten mit einem wichtigen Sieg in die neue Saison. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung behielten sie in einem engen Spiel die Oberhand.
Prestigeduell
In der zweiten Partie des Tages stand ein Prestigeduell am Programm, als Forelle Heinrich auf den EC Eispiraten traf. Die vergangene Saison konnten die Eispiraten mit dem erstmaligen Finaleinzug eindeutig für sich entscheiden. Beide Teams hatten bereits lange und erfolgreiche Saisonvorbereitungen inklusive Trainingslager in den Beinen und brannten auf den Ligastart, der für beide Teams mehr als nur eine Standortbestimmung war. Hohes Tempo und für die Fans kurzweiliges Eishockey im ersten Drittel war die fast logische Folge. Trotzdem gab es nach 15 Minuten einen Spielstand von 0:0. Dafür sorgten trotz zahlreicher Chancen die Tormänner Christian Liesnig bei den Forellen und Thomas Aeberhard bei den Piraten. Beide sind Multitalente und können ebenso als Feldspieler eingesetzt werden.
Einen munteren Schlagabtausch gab es auch im Mitteldrittel, doch die Überlegenheit eines Teams zeichnete sich erst ab, als die Forelle etwa zur Halbzeit der Partie den Piratengoalie erstmals bezwingen konnte. Peter Fejan wurde von Andy Juri perfekt freigespielt und schob die Scheibe zum 1:0 ein. Kurz darauf gab es eine »4 gegen 4«-Phase, als beide Mannschaften einen Spieler auf der Strafbank hatten. Thomas Fejan nutzte den Platz am Eis und bezwang Aeberhard nach einem Coast-to-Coast zum 2:0. Das war aber noch lange keine Vorentscheidung in diesem Spiel, denn zwei Unachtsamkeiten in der Defensive der Forelle am Ende des zweiten und am Anfang des dritten Drittels, nutzte der Ligaobmann Mario Samitsch eiskalt aus und stellte den Gleichstand wieder her.
Der vermeintlich herbe Rückschlag erwies sich für die Forelle Heinrich jedoch als Motivationsschub. Es folgte eine starke Schlussphase mit zwei weiteren Toren des nunmehrigen Führenden in der Scorerwertung, Peter Fejan, und dem Schlusspunkt durch Andy Juri. Mit viel Kampf und Einsatz brachte die Forelle das 5:2 schließlich über die Zeit und ist mit dem Sieg erster Tabellenführer der neuen Saison.

Von Unterkärntner Nachrichten Redaktion
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