Fünf engagierte Wolfsberger stehen hinter dem Kulinarik-Kultur-Markt am Hohen PlatzAusgabe 7 | Mittwoch, 12. Februar 2020

Im vergangenen Herbst fiel der Startschuss für den Kulinarik-Kultur-Markt am Hohen Platz. Ziel der Organisatoren ist es, den Markt zu einem Treffpunkt zu machen, den man als Wolfsberger einfach besuchen muss. Heuer stehen sechs Schwerpunktmärkte am Programm.

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Unterkärntner Nachrichten Redakteurin Simone Jäger Von Simone Jäger jaegerno@spamunterkaerntner.at
Regionale Kulinarik auch mit warmen Mahlzeiten, Musik und die Möglichkeit des Netzwerkens sind die Ziele der Organisatoren Dieter Bardel, Gerlinde Wagner und Bernhard Teferle (Bild rechts, v. l., nicht am Bild: Regina Ragger und Roland Bachmann). Foto: Jäger

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Wolfsberg. Seit 14. September 2019 belebt der Kulinarik-Kultur-Markt, kurz KuKuMa, jeden Samstag den neu gestalteten Hohen Platz in Wolfsberg. Auch im Winter findet der Markt in jeder Woche mit sechs bis sieben Fieranten  aus der Region statt, im Sommer gibt es bis zu zehn Standler. Das Grundkonzept besteht aus regionaler Kulinarik mit der Möglichkeit eines warmen Mittagessens und Musik.

Sie stehen dahinter

Hinter dieser Initiative stehen Trafikant Dieter Bardel, der Selbstständige Bernhard Teferle, Krankenschwester Gerlinde Wagner, die auch die Pastamanufaktur »Pasta Passion« betreibt, Roland Bachmann, Geschäftsführer der Lavanttaler Beschäftigungsinitiative und Regina Ragger vom Haus der Region, die die Standler koordiniert. »Im Zuge des Umbaus des Hohen Platzes habe ich mir gedacht: Hier gehört ein Markt her«, erklärt Bardel. Es sollte jedoch mehr sein, als ein Markt, auf dem man Sachen einkauft und gleich wieder verschwindet. Deshalb kümmert sich Teferle um den kulturellen Part: »Meist treten lokale Lavanttaler Musikduos auf. Es gibt auch eine Kooperation mit der Musikschule.« 

»Der Hohe Platz bedeutet mir emotional etwas, deshalb engagiere ich mich«
Gerlinde Wagner
Organisatorin und Standlerin

Heuer wurde der Verein KuKuMa offiziell gegründet, außerdem stehen sechs Schwerpunktmärkte auf dem Programm, darunter das Frühlingsopening am 14. März. »Am 25. April wollen wir den Markustag beleben, hier setzen wir uns noch mit dem Pfarrgemeinderat zusammen«, verrät Bardel. Und im Rahmen der »Open Air Tage« der StadtMacherInnen steht der Markt am 6. Juni unter dem Motto »no waste« (kein Müll).

Produzenten sollen sich melden

Zehn  Verkaufsstände nennt der Verein sein Eigen, die den Fieranten zur Verfügung gestellt werden. »Produzenten aus der Region können sich gerne bei Regina Ragger melden«, ergänzt Bardel.  Selbiges gilt für Vereine. Im Rahmen der Frühstückstafel haben diese die Möglichkeit, zum Beispiel Kuchen gegen Spenden auszugeben und für sich Werbung zu machen. 

Das Ziel der Organisatoren ist es, den KuKuMa am Hohen Platz zu einem Treffpunkt zu machen, den man als Wolfsberger einfach besuchen muss. »Der Platz bedeutet mir emotional etwas, deshalb engagiere ich mich«, sagt Wagner, »Für mich ist es das Schönste, wenn Leute sagen, dass sie am KuKuMa immer jemanden zum Reden finden. Da geht mir das Herz auf.« 

Teferle engagiert sich seit 30 Jahren in der Stadt. Für ihn ist der Markt regional, nachhaltig und ökologisch: »Mich freut, dass das Grundkonzept immer eingehalten wird. Der Markt soll etwas Besonderes sein.« Bardel sagt über seinen Antrieb, sich zu engagieren: »Mir ist die Wolfsberger Innenstadt ein Anliegen. Ich lebe und arbeite hier, da geht natürlich alles Hand in Hand.« Den Samstag als Markttag haben sich die Organisatoren ausgesucht, da hier laut Bardel die Menschen weniger Stress und mehr Zeit zum Flanieren haben: »Und nur dann kommt man auch ins Gespräch.«

Den Start des KuKuMa ermöglichte auch die Stadtgemeinde Wolfsberg, die den Betrieb subventioniert. 

KuKuMa
Wann: jeden Samstag.
Wo: am Hohen Platz im Bereich der Pestsäule.
Dauer: im Winter von 10 bis 14 Uhr, ab 14. März (Frühlingsopening) von 9 bis 13 Uhr geöffnet.
Über das Angebot informiert man sich am besten auf der Facebook-Seite des KuKuMa, die regelmäßig aktualisiert wird.

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