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Wolfsberg. Am vergangenen Samstag trafen in der Lavanttaler Hockeyliga zum zweiten Mal in dieser Saison die Icebreakers und die Mökriacher Pinguine aufeinander.
Der Puckdrop in der Wolfsberger Eishalle fand um 17 Uhr statt. Die Breakers gingen voller Selbstvertrauen in die Partie, die Mökriacher aber sichtbar auch. Der Underdog startete mit viel Leidenschaft und Spielwitz und legte fulminant los. Die Breakers wurden quasi überrannt, konnten nur wenig dagegen machen und fanden nicht ins Spiel. Mökriach verteidigte stark, baute das Spiel super auf und hatte auch einige Chancen. Rein ein »Knipser« fehlte, um die Pinguine in Führung zu bringen. Und so gelang es den Icebreakern, eben diese Führung zu erzielen. Stefan Kienleitner assistierte Daniel Mosinzer, der zur 1:0-Führung einnetzen konnte.
Die Breakers spielten zwei Drittel lang ohne richtigen Biss weiter und mussten von Glück sprechen, dass die Mökriacher nicht ausglichen oder gar in Führung gingen. Das Schlussdrittel sollte dann aber für die Breakers laufen, die wie ausgewechselt, mit Lauf- und Kampfbereitschaft und mit großartigen Kombinationen auf dem Eis überzeugten und den Mökriachern keine Chance mehr ließen. Michael Jamnigg nutzte eine Überzahlsituation und hämmerte die Scheibe von der Blauen Linie unhaltbar ins Tor zum 2:0. Der letzte Spielabschnitt fand nur noch im Angriffsdrittel der Breakers statt, Robert Penasso assistierte Jakob Quendler binnen vier Minuten gleich zwei Mal in Folge, der die Führung mit zwei weiteren Treffern auf 4:0 ausbauen konnte. Den Schlusstreffer setzte dann noch Michael Ortner zum 5:0.
Die favorisierten Icebreakers konnten sich nur bedingt beweisen, Mökriach spielte beherzt, und so ist es nur mehr eine Frage der Zeit, dass die Pinguine im vorderen Drittel der Meisterschaft mitspielen werden. Ein starkes Drittel war für den amtierenden Meister genug, um einen am Papier klaren 5:0 Sieg zu feiern und damit auch die Tabellenführung zu behaupten.
Torfestival im zweiten Spiel
Ein wahres Torfestival erlebten die Zuschauer in der Wolfsberger Eishalle im zweiten Spiel des Abends, beim Aufeinandertreffen der Predators und dem EC Jakling. In einer temporeichen und offensiv geführten Partie setzten sich die Predators am Ende hochverdient mit 14:6 durch. Mann des Abends war dabei ohne Zweifel Sebastian Radl, der mit sieben Treffern eine überragende Leistung zeigte und dem Spiel eindrucksvoll seinen Stempel aufdrückte.
Von der ersten Minute an machten die Predators klar, dass sie dieses Spiel dominieren wollten. Mit aggressivem Forechecking, schnellem Kombinationsspiel und hoher Effizienz vor dem Tor setzten sie den EC Jakling früh unter Druck. Bereits in der Anfangsphase erspielten sich die Hausherren eine deutliche Führung, wobei Radl immer wieder zur Stelle war und die Defensive des Gegners vor große Probleme stellte.
Jakling zeigte trotz des frühen Rückstands Moral und versuchte, mit kämpferischem Einsatz dagegenzuhalten. Immer wieder gelang es den Gästen, Nadelstiche zu setzen und selbst zum Torerfolg zu kommen. Vor allem in der Mitte der Partie entwickelte sich zeitweise ein offener Schlagabtausch, bei dem beide Mannschaften ihre Offensivqualitäten unter Beweis stellten. Doch jedes Aufbäumen der Jaklinger wurde von den Predators prompt beantwortet.
Je länger das Spiel dauerte, desto deutlicher wurde der Klassenunterschied. Die Predators hielten das hohe Tempo über die gesamte Spielzeit aufrecht und nutzten die sich bietenden Chancen konsequent. Allen voran Sebastian Radl präsentierte sich in bestechender Form: Mit seinem Torriecher, seiner Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Gehäuse und seiner spielerischen Übersicht avancierte er zum absoluten Schlüsselspieler der Begegnung. Sieben Treffer in einem Spiel sind nicht nur außergewöhnlich, sondern unterstreichen eindrucksvoll seine derzeitige Topform.
Am Ende stand ein klarer und verdienter 14:6-Erfolg für die Predators auf der Anzeigetafel. Während der EC Jakling trotz großer Einsatzbereitschaft dem Offensivdruck nicht dauerhaft standhalten konnte, durften die Predators einen gelungenen Auftritt feiern, der vor allem durch eine geschlossene Mannschaftsleistung und einen herausragenden Torjäger geprägt war.
Mit diesem Sieg setzen die Predators ein deutliches Ausrufezeichen und zeigen, dass in dieser Form mit ihnen weiterhin zu rechnen ist – insbesondere, solange Sebastian Radl in solcher Torlaune aufläuft.

Von Unterkärntner Nachrichten Redaktion
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