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Preitenegg. Nicht einverstanden ist das Unternehmen »Ecowind« mit Angaben, die Bürgermeister Thomas Seelaus (SPÖ) in der Sitzung des Preitenegger Gemeinderats am 19. November machte: Die Firma, die im Bereich Windkraft tätig ist, spricht von »fehlerhaften Informationen über Ecowind und das Windparkprojekt Preitenegg«.
Wie berichtet, sagte der Bürgermeister im letzten Tagesordnungspunkt der Sitzung: »Festzuhalten ist, dass das Projekt ›Windpark Packalpe‹ von der Firma Ecowind im Dezember 2024 zurückgezogen worden ist. Die Firma Püspök hat zwischenzeitlich die in Zahlungsschwierigkeiten geratene Firma Ecowind mit allen Rechten und Pflichten übernommen.«
Dabei handelt es sich laut »Ecowind« um eine »unzutreffende Darstellung«, das Unternehmen wurde nicht von Püspök gekauft, sondern: »Ecowind hat die Projektrechte am Windpark Preitenegg an die Firma Püspök verkauft. Dieser Verkauf erfolgte nicht aufgrund von Zahlungsschwierigkeiten, sondern weil ein entsprechendes Angebot der Firma Püspök vorlag«, teilt »Ecowind« mit.
Auch könne keine Rede davon, sein, »Ecowind« sei mit allen Rechten und Pflichten von der Firma Püspök übernommen worden. »Tatsächlich hat Püspök ausschließlich die Projektrechte am Windpark Preitenegg übernommen. Nicht das Unternehmen Ecowind selbst«, so »Ecowind«.
Das Thema kam im Gemeinderat auf, weil laut der »Windkraftzonierung« des Landes die Gemeinde Preitenegg nicht als möglicher Standorte neuer Windräder ausgewiesen ist. Damit wurde dem Gemeinderat die Entscheidung über die dort geplanten Windräder »abgenommen«, wie Vizebürgermeister Johann Penz (ÖVP) in der Sitzung sagte.

Von Unterkärntner Nachrichten Redaktion
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