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Beim Speicher Soboth wird an der Dammkrone gearbeitet Ausgabe 11 | Dienstag, 17. März 2026

Am 9. März wurde begonnen, die Asphaltkerndichtung des Staudamms zu erhöhen. Bis Ende Juni will die Kelag fertig sein, gebadet werden kann trotzdem.

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Soboth, Lavanttal. Im heurigen Frühling führt die Kelag auf der Dammkrone der Sperre Feistritzbach des Speichers Soboth Instandhaltungsarbeiten durch. Neue Vorgaben der Staubeckenkommission des zuständigen Bundesministeriums zum Hochwasserschutz machen es notwendig, die Asphaltkerndichtung des Staudammes um etwa 60 Zentimeter zu erhöhen, teilte der Energieversorger in einer Aussendung mit. 

Die Asphaltkerndichtung des Dammes verläuft unter der B 69, die über den Damm führt. Deshalb haben diese Instandhaltungsarbeiten Auswirkungen auf den Straßenverkehr. 

»Als ersten Schritt müssen wir den Straßenbelag auf der Dammkrone entfernen«, sagt Kelag-Projektleiter Christoph Matzer. »Danach verlängern wir den vertikalen Asphaltdichtkern des Dammes um etwa 60 Zentimeter nach oben. Als dritten Schritt wird die Fahrbahn über die Dammkrone neu asphaltiert.« 

Mit den Arbeiten wurde am 9. März begonnen, bis Ende Juni sollen sie abgeschlossen sein. »Während dieser Instandhaltungsarbeiten steht für den Verkehr auf der B 69, der südsteirischen Grenzstraße, immer ein Fahrstreifen zur Verfügung, der Verkehr muss wechselseitig angehalten werden«, erläutert Matzer.

»Keine Auswirkungen haben die Arbeiten auf den Betrieb des Pumpspeicherkraftwerks Koralpe und auf die Freizeitnutzung des Speichersees Soboth«, so der Projektleiter. 

Die Kelag investiert rund eine Million Euro in die Instandhaltungsarbeiten an der Dammkrone. Die Bauarbeiten wurden von der Kelag nach einer Ausschreibung an die Firma Steiner Bau aus St. Paul vergeben. 

50 Megawatt Leistung

Das Pumpspeicherkraftwerk Koralpe ist seit Beginn der 1990er Jahre in Betrieb. Es verfügt über eine Erzeugungsleistung von 50 Megawatt und über eine Pumpleistung von 35 Megawatt. Der Speicher Soboth liegt im Grenzgebiet von Kärnten und der Steiermark und ist über eine Druckrohrleitung mit dem Krafthaus in Lavamünd verbunden. Das Kraftwerk erzeugt pro Jahr rund 80 Millionen Kilowattstunden Strom. Der Speicher wird von vielen Badegästen frequentiert.

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