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St. Andrä. Einen Vormittag lang warfen sie mit Devon Peterson, einer der bekanntesten afrikanischen Persönlichkeiten im internationalen Dartsport, Pfeile.
Peterson präsentierte dabei sein Bildungsprojekt »Dartboard Maths«. Die Idee: Kinder sollen durch Dartspielen Mathematik lernen – spielerisch, praxisnah und ohne Angst vor Zahlen. Ein Konzept, von dem sich auch Bildungslandesrat Peter Reichmann auf Einladung von Direktor Gebhard Wulz ein Bild machte. Ebenfalls dabei war Dietmar Schuhmann, Präsident des Österreichischen Dartverbands.
Reichmann: »Mathematik muss nicht immer nur im Schulbuch stattfinden. Wenn Kinder beim Dartspielen ganz nebenbei rechnen, lernen sie nicht nur mit Zahlen umzugehen, sondern entdecken vielleicht auch die Freude an einem Fach, das ihnen bisher Schwierigkeiten bereitet hat. Genau solche kreativen Zugänge brauchen wir in der Bildung.«
Dartboard Maths ist ein Bildungsprogramm der International Darts School League, das Kopfrechnen, visuelle Logik und Geometrie durch Dartsport spielerisch vermittelt. Schüler nutzen die Segmente des Dartboards für Rechenvorgänge. Die mathematische Struktur eines Standard-Dartboards bietet die perfekte Grundlage für verschiedene Lernstufen. Die pädagogischen Vorteile: Das ständige Berechnen von Restwerten automatisiert das Kopfrechnen im Alltag. Brüche, Multiplikation und Winkel werden von theoretischen Formeln zu greifbaren Zielen auf dem Board. Mathematik wird dabei stressfrei gelernt, da der Fokus auf dem sportlichen Erfolg und dem Spielbetrieb liegt.

Von Unterkärntner Nachrichten Redaktion
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