Millioneninvestition für Wintertourismus auf der WeinebeneAusgabe 44 | Mittwoch, 30. Oktober 2019

Kräftig investiert hat die Weinebene Schilift GmbH in den Sommermonaten: Mehr als 1,3 Millionen Euro flossen in die Verbesserungen der Winter-Infrastruktur.

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Unterkärntner Nachrichten Redakteur Horst Kakl Von Horst Kakl kaklno@spamunterkaerntner.at
Millionenprojekt neuer Speicherteich: Im Wintersportgebiet Weinebene ist nun die letzte Lücke der künstlichen Beschneiung geschlossen. Fotos: Schilift GmbH Weinebene

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Weinebene. In vier Monaten Bauzeit wurde auf dem Brandrücken ein neuer Speicherteich mit einem Fassungsvermögen von 35.000 Kubikmetern in 1.850 Metern Seehöhe errichtet. Damit ist es in der neuen Wintersaison möglich, auch die Pisten links und rechts des Schneeloch-Lifts künstlich zu beschneien.

Technisches Herzstück der neuen Anlage neben dem Speicherteich ist eine Pumpstation, die den neuen mit dem alten Speicherteich verbindet. »Derzeit ist der neue Teich mit etwa 11.000 Kubikmetern gefüllt, bis Saisonstart sollen es 15.000 sein. Das reicht, um die Schneesicherheit auf allen Pisten zu garantieren«, so der technische Geschäftsführer Johann Sturm sen. Zur Finanzierung wurden alle Fördermöglichkeiten ausgenutzt. »An die 100.000 Euro kamen aus der Landesförderinitiative ›Berginfrastruktur‹, auch die Gemeinden St. Gertraud und Wolfsberg beteiligten sich am Projekt«, sagt Manfred Vallant, kaufmännischer Geschäftsführer der Schilift GmbH. Das Aushubmaterial des Teichs wurde vor Ort zerkleinert und zur Vergrößerung des Parkplatzes verwendet. »Es ist ein Bus-Parkplatz entstanden, der über 30 Großraumbusse aufnehmen kann«, so Betriebsleiter Johann Sturm jun.

Auch für die Kleinen etwas dabei

Verbesserungen gibt es mit Saisonstart auch beim Angebot für die kleinen Wintersportler auf dem Übungsgelände, das vor allem Schulskikurse ansprechen soll. Die im Vorjahr eingeführte Schulskikurs-Aktion »Zweimal fahren – einmal zahlen« wird fortgesetzt.

Mit einem Festakt wurde die Fertigstellung des Speicherteichs gefeiert. Mit dabei waren »Hausherr« Franz Jöbstl als Obmann der Agrargemeinschaft Gösslerhalt und Vertreter der Grundstückseigentümer, Ferdinand Dohr, Obmann der Agrargemeinschaft Weinebene, die für den Speicherteichbau notwendigen Grundflächen in Pacht zur Verfügung stellte, Kurt Linder, Geschäftsführer der ETM Bau GmbH als Generalunternehmer, und Gerhard Fladenhofer, Geschäftsführer der Hydrosnow GmbH, die für die Pumpstation verantwortlich ist. Wirtschaft und Politik waren durch den Obmann des Vereins Lavanttaler Wirtschaft, Edwin Storfer, und Bürgermeister Günther Vallant vertreten. Der offizielle Start in die Wintersaison auf der Weinebene ist am 7. Dezember geplant. Sollten Wetter und Temperaturen mitspielen, könnte auch schon früher begonnen werden.

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